Burgruine Aichelburg


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Standort:  N 46°36.645  E 13°30.745
9623 St. Stefan im Gailtal, Nieselach

Parkplatz: N 46°36.695  E 13°30.860
an der Straße vor der Kreuzung mit der Forststraße parken

Gehzeit: 2 Minuten
den Forstweg nach unten bis zur Ruine folgen

Besichtigung: frei zugänglich

Links: www.st-stefan-gailtal.gv.at


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Ein Turm im Besitz des Grafen Heinrich von Görz wird 1307 erstmals urkundlich erwähnt. Dieser Turm war der Vorläufer der späteren Aichelburg. Graf Meinhard VII von Görz verlieh den Turm samt Gericht 1363 an Erasmus von Reyschach. Dieser starb aber noch im selben Jahr. Seine Witwe Chlor gab die Feste an Graf Albrecht.

Um 1374 war Niklas von Burgstall Burggraf zu St. Stefan. 1432 wird der Turm zum ersten Male als Aichelburg bezeichnet. Im Krieg zwischen Kaiser Friedrich III und den Görzern war Soldanier von Strassau auf der Aichelburg sesshaft. Die Burg wurde von den kaiserlichen Truppen belagert und eingenommen. Nun im Besitz der Habsburger wurde sie wieder instandgesetzt. Kaiser Maximilian verlieh die Herrschaft 1500 an Christoph Viertaler, der sich von da an von Aichelburg nannte.

Im Jahr 1516 brannte die Aichelburg ab, wurde aber teilweise wiederaufgebaut. 1627 wurde diese Familie Aichelburg in den Freiherrnstand, 1787 in den Grafenstand erhoben. Die alte Burg, wiederholt von Bränden heimgesucht, verfiel immer mehr und wurde 1691 endgültig aufgegeben. Heute ist die Ruine in Privatbesitz.

Weitere Informationen:


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