Burgruine Alt-Albeck


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Standort:  N 46°48.555  E 14°04.315
9571 Albeck

Parkplatz: N 46°48.180  E 14°04.780
kleiner Parkplatz am Beginn der Forststraße

Gehzeit: 30 Minuten
der Forststraße bis zur Ruine folgen (beschriftet)

Besichtigung: frei zugänglich

Links:


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Die Umgebung von Albeck gelangte im Jahr 898 durch eine kaiserliche Schenkung an die Grafen von Friesach-Zeltschach. Diese erbauten im 10. Jahrhundert eine Burg. Gräfin Hemma schenkte 1043 die Herrschaft Albeck dem Nonnenkloster Gurk, das aber bereits 1070 wieder aufgelöst wurde.

Albeck gelangte nun an das Erzbistum Salzburg, das es dem von ihm neu gegründeten Bistum Gurk übergab. Die Bischöfe belehnten mit dem Gut eine Familie, die sich nach Albeck nannte. 1155 scheint die Burg erstmals urkundlich auf. Rudolfus der Albek wird ab 1160 genannt. Dieser schenkte einen Besitz dem Gurker Bistum. Er starb 1194. Nun kam es zu Erbstreitigkeiten zwischen seinem Vetter Liutold von Peggau, dessen Bruder Ulrich I von Peggau-Pfannberg und dem Bistum.

Erst 1264 konnte das Bistum endgültig die Herrschaft übernehmen. Es belehnte zuerst eigene Ministeriale mit der Herrschaft, setzte aber nach 1339 vorwiegend Pfleger ein, die um die Mitte des 15. Jahrhunderts auch die hohe Gerichtsbarkeit ausüben durften. 1651 wurde die Burg noch durch den Pfleger Ulrich von Basayo instand gesetzt. Doch bereits 1680 wird die Burg abgetragen und Ihr Material zum Bau des 2 km entfernten "Schloss Albeck" verwendet. Von Alt-Albeck haben sich Mauerreste eines romanischen Rundturmes und der romanischen Kapelle erhalten, die bis 1870 noch benutzt worden war.

Weitere Informationen: Burgen Austria


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