Schloss Bach


nb.jpg

Standort:  N 46°44.955  E 14°09.625
9554 St. Urban, Schlossstraße 1

Parkplatz:


Gehzeit:


Besichtigung: nur von außen möglich

Links:


bach_u_00.jpg

Bach wird als Sitz des landesfürstlichen Ministerialen Wigant de Bach 1192 erstmals urkundlich erwähnt. Seine Familie dürfte zu Beginn des 14. Jahrhunderts erloschen sein.

Ihre Besitznachfolger waren die Mordax, ursprünglich Ministeriale der Grafen von Pfannberg. 1385 tritt Hans Mordax als Inhaber des landesfürstlichen Lehens auf. 1433 hatte Oswald Mordax den Ansitz übernommen, der damals noch als Turm zu Pach bezeichnet wurde. Er war es wohl, der ihn zu einer bescheidenen Burg ausbaute. Durch Erbschaft gelangte kurz nach 1569 Hannibal Freiherr Egkh von Hungersbach in den Besitz der Herrschaft. Christoph Freiherr von Egkh ließ 1596 die alte Burg in das heutige Renaissanceschloss verwandeln.

Als Protestant musste Carl Freiherr von Egkh 1614 das Land verlassen. Zuvor konnte er noch Bach an Hans David von Seenuhs verkaufen. Nach dem Tod von Hans David Seenuhs und dessen Gattin verkauften deren Erben das Gut 1679 an Johann-Paul Freiherrn von Kaiserstein. 1705 erwarb Johann Peter Graf Goess die Herrschaft. 1739 wurde die Schlosskapelle geweiht. 1890 wurden sie und die anschließenden Wirtschaftsgebäude durch einen Brand vernichtet. Bach blieb bis 1938 bei der Familie Goess und kam dann an die Deutsche Ansiedlungsgesellschaft, die es 1944 an einen Landwirt veräußerte. Der neue Besitzer, Prof. DDr. Chlodwig, ließ das bereits stark vernachlässigte Schloss vorbildlich restaurieren. Es befindet sich nach wie vor in Privatbesitz und ist nicht öffentlich zugänglich. Räumlichkeiten werden aber für Tagungen und andere Veranstaltungen vermietet.

Weitere Informationen: Burgen Austria