Schloss Dornbach


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Standort:  N 46°56.480  E 13°30.430
9853 Malta, Dornbach 23

Parkplatz: N 46°56.185  E 13°30.715
an der Straße bei Dornbach Nr. 7 parken

Gehzeit: 10 Minuten
den Radweg entlang bis zum Schloss folgen

Besichtigung: nur von außen möglich

Links: www.schloss-dornbach.at


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Die Herrschaft Dornbach wurde gegen Ende des 13. Jahrhunderts von den Salzburger Erzbischöfen errichtet. Als Pfleger wird 1369 Matthäus von Dornbach erwähnt. Lehennehmer dürfte um diese Zeit Hans der Burggraf von Sachsenburg gewesen sein. Er verkaufte das Lehen 1374 seinem Onkel Friedrich Fleckh.

Bis 1400 wird Niklas von Lind mehrfach als Pfleger genannt. 1452 scheint Andreas von Weisspriach als Leheninhaber auf. Im Krieg des Salzburger Erzbischofs Bernhard von Rohr gegen Kaiser Friedrich III gingen alle Salzburger Besitzungen südlich der Tauern verloren. Kaiser Maximilian verkaufte aber bereits 1502 die Herrschaft Gmünd samt Dornbach dem Salzburger Erzbischof Leonhard von Keutschach. Die Weisspriacher saßen aber nach wie vor auf Dornbach.

Erst 1536, nach dem Tod Ulrichs von Weisspriach, verzichteten sie auf ihr Lehen. 1531 wird nämlich bereits ein Dr. Nikolaus Riebeisen als Inhaber eines Lehens genannt, das diesem vom Erzbischof Lang von Wellenburg übertragen wurde. Nachfolger wurde 1576 sein Stiefsohn Christof Pflügl. 1639 verkaufte Erzbischof Paris Graf von Lodron die Herrschaften Gmünd und Dornbach an seinen Bruder Graf Christof Lodron. Dornbach wurde nun vorwiegend als Jagdschloss verwendet. 1794 wurde es durch einen Brand teilweise zerstört, aber anschließend wiederaufgebaut. 1932 erwarb Karl Irsa das durch mehrere Umbauten aus der gotischen Burg des 14. Jahrhunderts hervorgegangene Schloss. Es befindet sich nach wie vor im Besitz seiner Familie.

Weitere Informationen: Burgen Austria


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