Schloss Drasing


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Standort:  N 46°38.355  E 14°13.235
9201 Krumpendorf, Drasingerstraße 130

Parkplatz: N 46°38.320  E 14°13.110
kleiner Parkplatz an der Kreuzung

Gehzeit: 2 Minuten
vom Parkplatz hinunter zum Schloss

Besichtigung: nur von außen möglich

Links:


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Die Burg wurde 1284 und 1362 urkundlich erwähnt. Sie war vermutlich schon in karolingischer Zeit eine Vorburg zur Sicherung der Pfalz Moosburg.

1284 wird in einer Pfannberger Urkunde ein "Hainricus de Drasinke" als Zeuge genannt. 1379 gelangte die Burg an die Familie Färber, deren Mitglieder damals Dienstleute des Stiftes Gurk waren. 1492 verlieh Kaiser Friedrich III das heimgefallene Drasing dem Sebald Feulner. Er war ein Lehensmann der Grafen von Görz. Die Familie Feulner musste um 1630 Kärnten verlassen. Sie verkaufte zuvor ihren Sitz an Johann Christof Deutenhofer. Auf Grund hoher Schulden war Maria Eleonora Freiin von Deutenhofer gezwungen Drasing 1730 an Matthias Karl Freiherr von Rechbach zu verkaufen.

1777 erwarb es Josef von Reindlingen, der es nach dem Tod seiner Gattin 1797 seinem Verwalter, Josef Edler von Hueber, überließ. Im 19. und 20. Jahrhundert wechselten die Eigentümer recht häufig. Zu ihnen zählten Maria Genoveva von Strohlendorf (1810), Thomas Ritter von Moro (1840) und Hans Peter Heinzl (Ende des 20. Jahrhunderts). Thaddäus Lanner ließ den bereits stark herabgekommenen Bau 1842 instand setzen. Damals wurde auch der Hauptturm aufgestockt. 1906 waren neuerliche Sanierungsmaßnahmen dringend erforderlich. Weitere umfangreiche Renovierungsarbeiten fanden 1973 und 1994 bis 1996 statt. Das Schloss wird heute ausschließlich privat bewohnt und ist im Besitz der Familie Kos.

Weitere Informationen: Burgen Austria


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