Burgruine Freiberg


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Standort:  N 46°47.235  E 14°20.575
9300 Frauenstein, Grassen 7

Parkplatz: N 46°47.365  E 14°20.405
Parkplatz an der Gabelung vor der Auffahrt zur Burg suchen

Gehzeit: 15 Minuten
der Forststraße hinauf zur Ruine folgen

Besichtigung: die Ruine ist frei zugänglich, der ausgebaute Teil ist versperrt

Links: www.frauenstein.gv.at


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Die Feste Freiberg bestand bereits im 12. Jahrhunderts, da sich seit der Mitte des 12. Jahrhunderts viele Ministeriale nach der Burg nannten. Sie war Eigentum der Herzöge von Kärnten. 1181 wird die Burg als „castrum vrieberch“ das erste Mal urkundlich erwähnt.

Im Streit zwischen Erzbischof Konrad von Salzburg und Graf Ulrich von Heunburg einerseits, Herzog Meinhard und Herzog Albrecht von Österreich andererseits, wurde Freiberg von herzoglichen Truppen gegen Ende des 13. Jahrhunderts besetzt. Konrad von Freiberg hatte an einer Verschwörung teilgenommen, die 1292 zur Gefangennahme und Hinrichtung des Sohnes von Herzog Meinhard, Ludwig und seiner Mitverschworenen führte.

Sechs Wochen belagerten Salzburger und Bayern vergeblich die Feste. 1307 verlieh Herzog Otto von Kärnten, Albrecht von Freiberg und dessen Bruder Nikolaus die Burg Hardegg, wogegen ihm diese die Burg Freiberg abtraten. Die Burg wurde in der Folgezeit öfters als Pfandobjekt benutzt. 1325 verpfändete sie König Heinrich dem Bischof Dietrich von Lavant. Ab 1325 war Freiberg Sitz des Landesgerichtes. 1400 verliehen die Herzöge Wilhelm und Albrecht, Pörtlein dem Luenzer, Freiberg als Leibgeding. Bald darauf schien Freiberg verfallen zu sein, denn als 1553 König Ferdinand dem Moritz Welzer die Feste Frauenstein verlieh, wurde bei dem Lehengut auch ein öder Turm, wahrscheinlich das in Trümmern liegende Freiberg, erwähnt.

1558 verlieh Kaiser Ferdinand, Wolf Dietrich Graf von Hardegg Gründe die zur öden Feste Freiberg gehört haben. Vorübergehen war Freiberg auch im Besitz des Bistums Gurk. 1592 verkaufte der Graf von Hardegg seine Kärntner Besitzungen an Siegmund Khevenhüller. Unter den Besitzungen befand sich auch die Ruine Freiberg. Im Jahre 1982 verkaufte schließlich die Familie Freuthofer die Burgparzelle an den St. Veiter Architekten Robert Caldera. Dieser sanierte die Mauerreste im Vorburgbereich.

Weitere Informationen:


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