Wehrkirche Glödnitz


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Standort:  N 46°52.490  E 14°07.060
9346 Glödnitz, Hauptstraße

Parkplatz: N 46°52.475  E 14°07.090
Parkplatz vor der Kirche

Gehzeit: 0 Minuten


Besichtigung: frei zugänglich

Links: www.gloednitz.com


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Der Ort wird als "Glodnizze" bereits 898 genannt. Eine St. Michaelskapelle in Glödnitz gehört zu jenen neun Kirchen, die 1043 als Eigenkirchen der heiligen Hemma von Gurk erwähnt werden. 1106 schenkte der abgedankte Bischof Berthold von Gurk das Gotteshaus dem Kloster St. Paul.

Unter Bischof Roman I (1131 bis 1164) gelangte die Kirche wieder an das Bistum und wurde von diesem seinem Domkapital übergeben. Glödnitz blieb lange Filiale der großen Pfarre Altenmarkt und wird als solche noch 1223 genannt. Es wird vermutet, dass im 14. Jahrhundert die heutige gotische Kirche erbaut wurde und ihr neues Patrozinium St. Margaretha, das 1370 erstmals Erwähnung fand, erhielt. Die Erhebung zur eigenen Pfarre erfolgte im Jahr 1393.

Die Befestigung gehört, wie jene der anderen Kirchen dieser Gegend, dem letzten Drittel des 15. Jahrhunderts an. Ob der Kirchhof von den Türken angegriffen wurde, als sie in den Jahren 1476 und 1478 in Glödnitz erschienen, ist nicht bekannt.

Weitere Informationen:


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