Burgruine Gomarn


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Standort:  N 46°57.795  E 14°47.275
9462 Bad St. Leonhard im Lavanttal

Parkplatz: N 46°57.800  E 14°47.350
vor der Kirche in der Kirchengasse parken

Gehzeit: 2 Minuten
neben der Kirche hinauf zur Ruine

Besichtigung: frei zugänglich

Links: www.bad-st-leonhard-i-lav.at / www.lovntol.at


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St. Leonhard wird bereits 890 als Besitz der Salzburger Erzbischöfe erwähnt. Zu Beginn des 11. Jahrhunderts ging die Grundherrschaft an das Bistum Bamberg über. Die Burg "Gamanara" wird urkundlich erst 1278 erwähnt, ist aber wahrscheinlich wesentlich älter (11. oder 12. Jahrhundert).

Die Burg war Sitz des jeweiligen Pflegers der Herrschaft, der bis 1438 auch Bergrichter war. Einer der Pfleger war Wolfgang Aschinger. 1759 kaufte Kaiserin Maria Theresia den gesamten Besitz Bambergs in Kärnten. Gomarn wurde nun dem k. k. Religionsfonds übergeben. 1762 vernichtete ein Großbrand Teile der Stadt. Die ebenfalls stark beschädigte Stadtburg wurde wieder aufgebaut. 1808 brannte sie neuerlich. Diesmal erfolgte aber kein Wiederaufbau.

1826 privatisierte der Staat die Herrschaft St. Leonhard, die von den Brüdern Rosthorn erworben wurde. Die nächsten Besitzer waren die Wolfsberger Eisengewerksgesellschaft (1833) und Graf Henckel-Donnersmark (1846). Gegen Ende des 19. Jahrhunderts übernahm die Stadtgemeinde Bad St. Leonhard die Ruine, die sie später sanieren ließ.

Weitere Informationen: Burgen Austria


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