Burgruine Gradenegg


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Standort:  N 46°45.795  E 14°14.600
9556 Liebenfels, Freundsam

Parkplatz: N 46°45.710  E 14°14.575
an der Straße parken

Gehzeit: 5 Minuten
über die Weide hinauf zur Ruine (Google Earth)

Besichtigung: die Ruine ist aus Sicherheits- und Haftungsgründen von einem Zaun umgeben

Links: www.liebenfels.at / gradenegg.kritzkratz.net


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Die Herren von Gradenegg werden bereits 1192 in einer Urkunde des Gurker Bischofs Dietrich I erwähnt. Damals scheint auch der Name der Burg als "Grednich" erstmals auf.

Letzter Vertreter dieses Geschlechtes auf Gradenegg war Reinprecht von Gradenegg (1436). Auf ihn folgten 1463 Christoph Ungnad von Sonnegg und 1553 Andrä Mordax. 1566 wurde Wolf Dietrich Freiherr von Thannhausen durch Heirat zum Burgherrn. 1578 gehörte Gradenegg der Freiin Walburga von Egkh-Hungersbach. 1631 verkaufte Paul Freiherr von Khevenhüller die Burg an den Freiherrn Anton d. J. von Grottenegg. 1644 erwarb Hans David Seenuß zu Pach von Salome von Grotta Gradenegg.

Seine Nachkommen gaben sie 1674 an Franz Freiherrn von Aschau ab. 1686 übergab seine Witwe Susanna-Katharina die Burg an ihre beiden Töchter, Maria-Benigna Freifrau von Radowsky und Maria Theresia Freifrau von Lang. Bald danach dürfte der Verfall der Anlage begonnen haben. 1732 gelangte die Herrschaft durch Kauf an Johann Anton Oswald Graf Goess. Ein schweres Erdbeben beschädigte 1796 die Halbruine zusätzlich. 1936 verkaufte die Familie Goess das Gut an Roman Mulle. Dessen Nachkommen besitzen die Ruine noch heute.

Weitere Informationen: Burgen Austria


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