Wehrkirche Grades


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Standort:  N 46°58.655  E 14°15.010
9363 Metnitz, Kirchweg 7

Parkplatz: N 46°58.660  E 14°15.015
Parkplatz vor der Kirche

Gehzeit: 0 Minuten


Besichtigung: Innen nur gegen telefonischer Anmeldung möglich

Links:


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Mit den Bau der Kirche St. Wolfgang wurde im Jahr 1453 unter dem Gurker Bischof Johannes V begonnen. 1453 bemühte sich Kaiser Friedrich III beim Bischof von Regensburg um eine Reliquie des heiligen Wolfgang für diese Kirche. 1459 verlieh ihr Papst Pius II einen Ablass. 1474 wurde der Bau unter dem Gurker Bischof Lorenz III vollendet, doch war die Kirche erst 1512 in all ihren Teilen fertig.

Wahrscheinlich wurde schon vor ihrer Vollendung mit dem Bau des Wehrkirchhofes begonnen, also in der Zeit als die Türken ihre ersten Einfälle nach Kärnten unternahmen. Der Wehrkirchhof wurde nicht, wie bei den anderen Kärntner Wehrkirchen üblich, zum Schutz der Bevölkerung, sondern zum Schutz der Kunstwerke in der Kirche sowie dieser selbst angelegt.

Der Markt Grades hatte seine Pfarrkirche und Burg, die bei Feindgefahr einen viel bequemer gelegenen Zufluchtsort abgaben, als die abseits gelegene Wallfahrtskirche. St. Wolfgang zählt zu den eindrucksvollsten spätmittelalterlichen Wehrkirchen Kärntens. Die bis zu 78 cm dicke Mauer, die den Kirchhof umläuft, ist bis zu neun Meter hoch und von vielen Schlüsselscharten durchbrochen, die innen einst von einem hölzernen Wehrgang aus bedient werden konnten.

Weitere Informationen: Wikipedia


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