Wehrstift Griffen


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Standort:  N 46°41.910  E 14°42.190
9112 Griffen, Stift Griffen 1

Parkplatz: N 46°41.910  E 14°42.160
vor dem Stift parken

Gehzeit: 0 Minuten


Besichtigung: frei zugänglich

Links: www.griffen.gv.at


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Das ehemalige Prämonstratenser-Chorherrenstift St. Maria in Griffental, kurz Stift Griffen genannt, besteht aus einer im Kern romanischen Stiftskirche, den nordwestlich angrenzenden barocken Stiftsgebäuden und ist von einer hohen, gotischen Wehrmauer umgeben. Die Errichtung des Klosters in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts beeinflusste wesentlich die Entwicklung der Region bzw. des Marktes Griffen.

Zwischen 1233 und 1236 beschloss Bischof Eckbert von Bamberg bei der bereits bestehenden alten Pfarrkirche ein Stift zu gründen, dessen Chorherren aus dem Stift Vessra in Thüringen beordert wurden. 1272 wurden das Kloster und die neue Stiftskirche fertiggestellt und durch den Bischof Herbert von Lavant geweiht.

Am Anfang des 16. Jahrhunderts errichteten Kirchhof und Stift eine gemeinsame Befestigung mit Schießscharten und einem Wehrgang, um das Stift und die dazugehörenden Gebäude vor etwaigen Türkeneinfällen zu schützen. 1648 vernichtete ein Brand unter anderem das Wirtshaus, den Pferdestall und Teile des eigentlichen Klosters. 1750 löste ein Kaminbrand ein Feuer aus, der das Stift niederbrannte. 1786 wurde das Stift vor allem aus wirtschaftlichen Gründen durch Joseph II aufgehoben und die Stiftskirche wurde zur Pfarrkirche.

Die Alte Pfarrkirche bildet heute das Zentrum des Friedhofs und liegt in der Mitte des ehemaligen Kirchhofs. Erstmals ist diese Kirche 1235 als Sitz einer Propstei genannt worden. Diese Kirche ist ein romanischer Bau aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, der in der Gotik und im Barock erweitert und verändert wurde. Die spätromanische dreischiffige Pfeilerbasilika lag ursprünglich außerhalb der ehemaligen wehrhaften Kirchhofmauer, schnitt jedoch mit ihrer Fassade in den nordöstlichen Teil der Kirchhofmauer ein. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1272.

Weitere Informationen: Wikipedia / BDA


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