Burgruine Grünburg


gruenburg_u_01.jpg

Standort:  N 46°51.400  E 14°34.885
9373 Klein St. Paul, Grünburg

Parkplatz: N 46°51.405  E 14°34.270
an der Weggabelung Richtung Grünburg 2 parken, oder bis zum Fahrverbot weiterfahren

Gehzeit: 20 Minuten
den Forstweg folgen, dann den Wanderweg

Besichtigung: nur von außen möglich

Links:


gruenburg_u_00.jpg

Die Burg stammt aus dem Hochmittelalter. Gegen Ende des 11. Jahrhunderts saßen hier Ministeriale der Grafen von Görz-Tirol bzw. der Bamberger Bischöfe. Im 12. Jahrhundert lebten hier Dienstleute der Salzburger Erzbischöfe. Urkundlich wurde die Burg erstmals 1217 im besitze der Grünburger (Ulricus de Gruneburch) genannt.

Die Grünburg blieb bis zu ihrem Aussterben im Eigentum der Görzer Grafen. Danach fiel sie an König Friedrich III. Dieser gab sie 1470 als Leibgedinge an Wolfgang Fleck weiter. Auf ihn folgte Hans von Wolkenstein, der die Grünburg vom Kaiser als Lehen erhielt. In den nächsten hundert Jahren gibt es keine Nachrichten über den Wehrbau oder seine Besitzer. Erst 1626 wird vermerkt, dass sie im Besitz des Freiherrn Hans Leonhard von Windischgrätz war.

Drei Jahre später wird Georg Friedrich von Ambthofen als Burgherr erwähnt. Über das weitere Schicksal des Wehrbaues ist nichts bekannt, doch wird die Grünburg mit dem Niedergang des Kärntner Bergbaues in dieser Gegend jede Bedeutung verloren haben. Sie wird wohl bereits im 17. Jahrhundert aufgegeben und verlassen worden sein. In späterer Zeit wurde Grünburg der Herrschaft Eberstein einverleibt. Die Ruine ist heute mit den umliegenden Wäldern Privatbesitz.

Weitere Informationen: Burgen Austria


gruenburg_01.jpg gruenburg_02.jpg gruenburg_03.jpg gruenburg_04.jpg gruenburg_05.jpg gruenburg_06.jpg gruenburg_07.jpg gruenburg_08.jpg gruenburg_09.jpg gruenburg_10.jpg gruenburg_11.jpg gruenburg_12.jpg gruenburg_13.jpg gruenburg_14.jpg gruenburg_15.jpg gruenburg_16.jpg gruenburg_17.jpg gruenburg_18.jpg gruenburg_19.jpg gruenburg_20.jpg gruenburg_21.jpg gruenburg_22.jpg gruenburg_23.jpg gruenburg_24.jpg