Stift Gurk


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Standort:  N 46°52.495  E 14°17.610
9342 Gurk, Domplatz 1

Parkplatz: N 46°52.500  E 14°17.510
Parkplätze vor dem Stift

Gehzeit: 0 Minuten


Besichtigung: frei zugänglich

Links: www.gurk.at


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Der fränkische Kaiser Arnulf von Kärnten schenkte 898 dem schwäbischen Edlen Zwentibold, einem Vorfahren der Hemma von Gurk, Güter im Gurk- und Metnitztal, darunter einen Hof in Gurk. Diese Besitztümer erbte Hemma in der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts.

Hemma stiftete 1043 ein Nonnenkloster mit eigener Marienkirche. Das Frauenkloster in Gurk wurde bereits 1070 aufgelöst, nachdem der Erzbischof Gebhard von Papst Alexander II die Erlaubnis erhalten hatte, in Kärnten ein Bistum zu gründen. Der mit dem Kloster verbundene Besitz kam so in Salzburger Besitz. 1072 gründete der Salzburger Erzbischof das Suffraganbistum Gurk, ein Bistum ohne eigene Diözese und ohne Domkapitel. Als erster Bischof wurde Günther von Krappfeld geweiht.

Mit dem Bau der Domkirche wurde um das Jahr 1140 unter Bischof Roman I begonnen. Ob die ehemalige Klosterkirche sich zuvor an dieser Stelle befand, ist bis heute nicht abschließend geklärt, wahrscheinlich lag sie westlich des Neubaus. Noch vor der Fertigstellung der Kirche ist die Übertragung des Grabes der heiligen Hemma in eine bereits bestehende Krypta für das Jahr 1174 belegt. Dom und Stiftsgebäude wurden vor 1220 fertiggestellt. Unter Propst Vizdom (16171632) wurde das romanische Stiftsgebäude abgerissen, das Kapitelhaus erbaut sowie der Propsthof barock umgestaltet. 1788 übersiedelte das Domkapitel nach Klagenfurt, die Domkirche wurde zur Pfarrkirche und Konkathedrale.

In der Türkenzeit gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurden der Dom und das Stift durch eine Befestigungsanlage gesichert. Die Wehranlagen, die von 1447 bis 1520 mit Graben und Ringmauer erbaut wurden, sind nur teilweise erhalten, so ein Teil der Mauern (nicht in ursprünglicher Höhe) und zwei Rundtürme an der Südwest- und der Südostecke. Sie besitzen Kegeldächer und Schießscharten. Zwischen den beiden Türmen befindet sich in der Südmauer des Friedhofes die Todesangst-Christi-Kapelle, die heutige Aufbahrungshalle. Es ist der ehemalige Karner, 1275 erstmals erwähnt. Sie hat einen achteckigen Grundriss, der aufgesetzte Tambour ist ebenfalls achteckig.

Weitere Informationen: Wikipedia


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