Burgruine Hafnerburg


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Standort:  N 46°45.110  E 14°08.135
9554 St. Urban, Hafenberg

Parkplatz:


Gehzeit:


Besichtigung: frei zugänglich

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Bei der Hafnerburg handelt es sich um eine Drillingsburg die von den Hafnerburgern erbaut wurde. Ein "locus de Havenesprech" wird bereits im 10. Jahrhundert in einer Urkunde erwähnt. Die Hafnerburger waren Ministerale der Kärntner Herzöge. Trotzdem beteiligte sich Friedrich von Hafnerburg 1292 maßgeblich am Aufstand gegen die Meinhardiner und an der Gefangennahme des Herzogssohnes Ludwig in St. Veit. Er konnte sich aber seiner Bestrafung durch Flucht entziehen, verlor aber sein Lehen. Die Hafnerburg scheint aber bereits damals zerstört worden zu sein.

Mit der Herrschaft wurden Reimbert von Eberstein und später die Liebenberger belehnt. Im 16. Jahrhundert hatten die Peuscher von Leonstein den alten Burgstall und den Hof Hafnerburg inne und maßten sich einen Burgfried unter Vorlage eines Kaufbriefes aus dem Jahre 1490 an. Mit Zustimmung des Pfandinhabers von Glanegg, Wilhelm von Ernau, wurde ihnen ein Burgfried zugestanden. 1638 saß auf dem Hafnerhof Andrä Kheraus, um 1750 Franz Xaver Freiherr von Schluga, 1797 Ignaz Nepomuck von Schluga, 1802 Johann Montag, 1807 Philipp Mayer, 1832 Johann Mayer und 1855 Josef Pluch. 1870 erwarb Josef Kogler den Besitz, dessen Nachkommen noch heute im Besitz des Gutes Hafnerberg sind. Seit 1964 Johann Scheber.

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