Schloss Himmelau


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Standort:  N 46°50.140  E 14°47.835
9411 Wolfsberg, St. Michael 1

Parkplatz: N 46°50.135  E 14°47.660
Parkplatz vor der Schule (St. Michael 100)

Gehzeit: 1 Minute


Besichtigung: nur von außen möglich

Links: www.wolfsberg.at / www.lovntol.at


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Ein Turm zu St. Michael wurde erstmals urkundlich 1319 erwähnt. Er dürfte möglicherweise durch Hartneid von Weißenegg erbaut worden sein, der ihn damals seinem Cousin Ulrich verkaufte.

1331 gelangte er an den Bischof Dietrich von Lavant. Dieser belehnte mit ihm die Familie Wure, nach der der Turm auch genannt wurde. Um 1430 ging das Lehen an Anton von Himmelberg. Dessen Sohn Heinrich ließ angesichts der sich häufenden Türkeneinfälle den bisher sehr bescheidenen Wehrbau zu einer stattlichen Wasserburg ausbauen. 1476 war die Anlage vollendet. Sie erhielt nun den Namen Himmelau. Als Hans Siegmund von Himmelberg um 1580 starb, verkaufte sein Sohn Georg Christoph den schwer verschuldeten Besitz an Christoph von Kronegg.

Die Familie Kronegg ließ noch im 16. Jahrhundert größere Umbauten am Schloss vornehmen. 1629 kaufte Georg Adam Weiß von Schmelzhofen die Herrschaft. Nächster Eigentümer war Gottfried Strasser. 1732 verkaufte es die Witwe von Tobias Strasser an Johann Leopold von Eggarten. Das Gut wurde gemeinsam mit dem bei Völkermarkt liegenden Kohlhof in einen Familienfideikommiss eingebracht. Um 1875 war Franz Freiherr Kellner von Köllenstein Schlossherr. Auf ihn folgte Franz Freiherr von Wertheim, der Himmelau bis 1884 besaß. Von 1885 bis 1901 gehörte es der Familie Pfundner. Seit 1902 ist das Schloss im Besitz des Bistum Gurk. Es dient seither als Kloster der Karmeliterinnen.

Weitere Informationen: Burgen Austria


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