Schloss Hohenstein


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Standort:  N 46°44.810  E 14°17.820
9556 Liebenfels, Hohenstein 2

Parkplatz: N 46°44.895  E 14°17.785


Gehzeit: 0 Minuten


Besichtigung: nur aus der Entfernung möglich

Links:


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Das Schloss steht auf einer schon in der Antike besiedelten Terrasse. Von einer 1162 und 1238 erwähnten Burg sind kaum noch Spuren vorhanden. Das gleiche gilt für den 1356 genannten Wehrbau namens "Hawenstein".

Hermann Kulmer von Rosenpichl errichtete 1538 mit Erlaubnis König Ferdinands I an dieser Stelle einen Edelmannsitz und nannte ihn Hohenstein. 1589 nahm Balthasar Kulmer eine Erweiterung des Schlosses vor. Hohenstein blieb mehr als 100 Jahre im Besitz der Familie Kulmer. 1650 verkaufte Christoph Andrä von Kulmer die Herrschaft an den St. Veiter Bürger Karl Tallmann, der sie aber bereits drei Jahre später an Franz Freiherrn von Aschau veräußerte. Sein Sohn Franz Andrä war 1687 gezwungen, den Wehrbau zu verkaufen.

Er gelangte in den Besitz der Brüder Franz Anton und Johann Siegmund Grotta von Grottenegg, die ihn bereits 1689 an den Propst Johann von Kraig verkauften. Nach dessen Tod erwarb Johann Peter Graf Goess das burgartige Schloss. Im 19. Jahrhundert war dieses ziemlich verwahrlost und diente als Lagerhaus. 1937 wurde Hohenstein von der Mutter des Freiherrn Eduard von Maltzahn erworben. 1947 übernahm Eduard das Schloss. Er ließ das bereits baufällige Gebäude umfassend restaurieren. Hohenstein gehört nach wie vor der Familie Maltzahn. Da das Schloss von späteren Zu- und Umbauten verschont geblieben ist, macht es auch heute noch einen einheitlichen architektonischen Eindruck.

Weitere Informationen: Burgen Austria


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