Burgruine Liemberg (Alt-Liemberg)


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Standort:  N 46°44.885  E 14°13.050
9556 Liebenfels, Gößeberg

Parkplatz: N 46°45.075  E 14°13.950
vor der Kirche parken

Gehzeit: 45 Minuten
den markierten Wanderweg neben dem Schloss hinauf zur Ruine folgen (Google Earth)

Besichtigung: frei zugänglich

Links: www.liebenfels.at


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Die Burg Liemberg war ein spanheimisches Eigentum im Besitz des Grafen Bernhard von Spanheim. Nach seinem Tod vererbte er seine Besitzungen an seinen Neffen Marktgraf Ottokar II von Steiermark. Auf Limberg saß ein steirisches Ministerialengeschlecht welches auf "Wolfpertus de Liebenperch" zurückgeht. Es wird urkundliche im Jahr 1167 erwähnt.

Die Herzoge von Steiermark verliehen die Burg im 13. Jahrhundert an die Grafen von Ortenburg. 1380 saß Hermann von Liebenberg auf Limberg. 1400 belehnte Graf Friedrich von Ortenburg den Reinbrecht Gradenecker mit der Feste. Nach dem Aussterben der Ortenburger 1418 kam Liemberg über die Görzer an die Grafen von Cilli. Um 1427 war ein Ehrenreich Herzog von Welsch Herr auf Liemberg.

1430 belehnte Friedrich von Österreich Jobst und Lienhart von Osterwitz mit der Herrschaft. 1465 belehnte Kaiser Friedrich III die Gradenegger mit der Burg. Nach Hans Gradenegger kam sein Schwiegersohn Seifried Leininger an Liemberg, der seinen beiden Schwägerinnen ihre Anrechte abgekauft hatte. Als Erbauer des Schlosses Liemberg, auch Liebenberg genannt, kommt Hans Gradenegger oder Seifried Leininger an Frage. Jedenfalls ersetzte das neue Schloss, aus der Mitte des 16. Jahrhunderts, als Wohnsitz die benachbarte alte Burg, die nun dem Verfall preisgegeben wurde. Er verkaufte sie 1561 an Franz von Poppendorf. Auf ihn folgte Seifried von Dietrichstein und Andrä Mordax. Von den Mordax ging Liemberg an den Freiherrn von Egg-Hungersbach, den Schwiegersohn der Katharina Mordax.

Im Jahr 1573 wurde die Burg nur noch als "alter Burgstall" bezeichnet. 1581 ging der Besitz an Margarete von Feistritz über. 1652 folgte Juliana Susanna Grimming als Besitzerin. Die Herrschaft wurde im 18. Jahrhundert ein Fideikommiss, kam 1774 an Ferdinand Josef von Roglowitsch, 1788 an Ludmilla von Laidl, 1801 im Kaufweg an Johann Nepomuk Freiherr von Kaiserstein und 1833 an Josef Freiherrn von Sterneck. 1885 erbte Otto Daublewski Freiherr von Sternberg das Gut Liemberg. Es ist auch heute noch im Besitz dieser Familie.

Weitere Informationen:


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