Wehrkirche Liemberg


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Standort:  N 46°45.080  E 14°13.970
9556 Liebenfels, Liemberg

Parkplatz: N 46°45.075  E 14°13.950
vor der Kirche parken

Gehzeit: 0 Minuten


Besichtigung: frei zugänglich

Links: www.liebenfels.at


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Der Ort "Liebenberc" wird erstmals 1193 erwähnt, eine St. Jakobskirche wird bereits 1285 erwähnt. 1304 wurde die Kirche, di vorher Filiale von Glantschach war, selbstständige Pfarre.

In der Reformationszeit wechselte der Pfarrer Leonhard Grebitscher vom katholischen zum evangelischen Glauben. 1579 wurde der Gurker Dompropst Karl Grimming von Margarete von Feistritz, der damaligen Besitzerin von Schloss Liemberg, am Betreten der Kirche gehindert. Weshalb er auf dem Friedhof mit Hilfe eines Tragealtares die Messe lesen musste. Darüber hinaus kam es zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen den Anhängern des Dompropstes und der Schlossherrin.

1583 wurde für die Kirche eine Glocke mit den Porträts von Philipp Melanchthon und Martin Luther gegossen, die reiche mittelalterliche Ausstattung der Kirche wurde hingegen zerstört bzw. übermalt und erst 1966 zum Teil wieder freigelegt. 1600 wurde im Zuge der Gegenreformation der Nachfolger Leonhard Grebitschers als evangelischer Prädikant des Landes verwiesen.

Valvasors Ansicht von 1688 zeigt die Kirchhofmauer mit einem Zinnenkranz und damit sehr wehrhaft. Heute ist nur noch ein Teil der Wehrmauer vorhanden, wobei die Zinnen nebst dem Eingangstor aus neuer Zeit stammen und vieleicht angebracht wurden um den Zusammenhang zwischen Schloss und Kirche zu betonen, oder auch als Erinnerung an den früheren Zustand.

Weitere Informationen: Wikipedia


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