Schloss Möderndorf


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Standort:  N 46°41.965  E 14°20.185
9063 Maria Saal, Möderndorf 1

Parkplatz: N 46°41.980  E 14°20.160
kleiner Parkplatz vor der Kapelle

Gehzeit: 0 Minuten


Besichtigung: nur von außen möglich

Links:


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Möderndorf wird 1164 erstmals urkundlich erwähnt. Damals kaufte Bischof Roman von Gurk das "predium Gebhardi Moderndorf dictum" vom Marktgrafen Engelbert von Istrien.

In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts bestand hier ein kleiner Ansitz, der im 14. Jahrhundert turmartig befestigt wurde. Auch ein Geschlecht nannte sich damals nach Moderndorf. 1346 scheint ein "Nicla von Moderndorf" in einer Pfandurkunde auf. Die Burg besaß bereits im 14. Jahrhundert die niedrige Gerichtsbarkeit. Durch Gertrude von Mörderndorf, Gattin Ottos von Keutschach, kam Möderndorf an die Keutschacher, die von 1516 bis 1637 Herren auf Tanzenberg waren. Unter ihnen erfolgte eine schlossartige Erweiterung der Burg.

1607 verpfändete Siegmund von Keutschach Tanzenberg samt dem dazugehörenden Möderndorf an Adam von Hallegg. 1660 starb der letzte Keutschacher Wolf Leonhard. Dadurch kam Möderndorf an seinem Schwiegersohn Max Freiherr von Jabornegg. Auch er ließ das Schloss weiter ausbauen. Auf die Jabornegg die Freiherrn von Schluga als Besitzer. 1803 ging Moderndorf im Kaufweg an Franz Xaver Wagner über. Nach ihm folgten Matthias Perko (1816), Karl Perko (1834), Anton Capellari (1866), Katharina Plappart (1866), Julius Ritter von Plappart (1883), Barbara Kaschütz (1896), Margarethe Kuchling (1903), Peter Kuchling (1942) und die Familie Matschnig (1962).

Weitere Informationen:


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