Burgruine Nussberg


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Standort:  N 46°46.815  E 14°18.815
9300 Frauenstein, Nußberg

Parkplatz: N 46°46.785  E 14°19.250
Parkplatz an der Forststraße nahe Nußberg Nr. 2

Gehzeit: 30 Minuten
Forststraße hinauf zur Ruine

Besichtigung: nur von außen möglich

Links: www.frauenstein.gv.at


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Die Geschichte der Burg reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, den ein "Ruodeger de Nuzperch" scheint bereits 1148 in einer Urkunde als Zeuge auf. Die Nussberger waren Ministeriale der Herzöge von Kärnten. Ein "Chunradus de Nuzprech" wird gegen Ende des 12. Jahrhunderts. Er war ebenfalls ein Ministerale der Kärntner Herzöge, zugleich aber auch Lehensmann des Nonnenklosters Göss, dem Nussberg im 13. Jahrhundert gehörte.

In dieser Zeit wurde die Burg erweitert und ausgebaut. Um 1300 starben die Nussberger aus, die Burg fiel daraufhin in den Besitz der Värber, den damaligen Besitzern von Frauenstein. 1487 im Krieg zwischen König Fridrich III und dem Ungarn Corvinus wurde Nussberg von den Ungarn erobert.

Erst nach Wochen konnten die Ungarn zur Kapitulation gezwungen werden. Agnes die Tochter des letzten Värbers überschrieb die Burg ihrer gleichnamigen Tochter der Gemahlin von Christoph Welzer von Eberstein. Nach dem Tode des kinderlosen Veit Welzer wurde das Erbe geteilt. 1588kam Nussberg an die Schwester Welzers, Anna Maria, Gemahlin Ehrenreichs von Trauttmansdorf. Diese verkaufte Nussberg 1636 an Adam von Gablhofen. 1708 wurde die bereits zur Ruine gewordene Burg an Franz Andreas von Mayrhofen verkauft und mit der Herrschaft Kraig vereinigt. Im Jahr 1854 wurde Nussberg von Gräfin Theresia von Göss erworben. In der folgenden Zeit wechselt der Besitz der Burg innerhalb der Familie von Goess. Heute ist die Ruine in Privatbesitz und wird wieder ausgebaut.

Weitere Informationen:


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