Burgstall Oberlind


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Standort:  N 46°46.025  E 13°21.785
9753 Kleblach-Lind, Lind im Drautal

Parkplatz: N 46°46.015  E 13°21.445
Parkmöglichkeit vor der Kirche

Gehzeit: 1 Stunde
den Wanderweg Richtung "Lindner Alm" folgen, dann vor der Kreuzung mit der Forststraße ohne Weg hinunter zum Burgstall (Google Earth)

Besichtigung: frei zugänglich

Links:


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In einer Brixener Schenkungsurkunde von 1065/77 findet sich die erste Erwähnung eines Grundstückes in Lind (curtiferum in loco Linta). Die Herren von Lind sind für die Jahre 1141 bis 1452 als Lehensnehmer als ortenburgische Vasallen nachgewiesen.

1252 wird das "castrum Lint" erstmals urkundlich erwähnt, als es Graf Albert III von Tirol den Salzburger Erzbischof Philipp von Sponheim verpfändete. 1268 belehnte Erzbischof Ladislaus, Herzog Ulrich III mit Lind. Nach Ulrichs Tod bemühten sich die Görzer Grafen um die Herrschaft Lind. 1292 wurde Graf Albert von Görz, nachdem die zwischen ihm und Erzbischof Konrad bestehenden Streitfragen beglichen waren, mit dem "hous zu Linth" belehnt. Von nun ab blieben die Görzer Grafen im Lehenbesitz, gaben Lind aber als Afterlehen weiter.

1377 belehnte Graf Meinhard von Görz, Ulrich den Kammerberger mit der Behausung auf der Feste Oberlind. Daraus geht hervor, dass es neben der Burg Oberlind bereits eine Burg Unterlind gab. 1429 war die Burg im Lehenbesitz eines Geschlechtes, das sich nach der Burg als "von Lind" bezeichnete. So belehnte Graf Johann Meinhard von Görz in diesem Jahr Siegmund von Lind mit der Herrschaft. Die Burg Oberlind wurde im 15. Jahrhundert von den Görzern zerstört. Im Pusarnitzer Frieden 1460 gelangten die Besitzungen der Görzer an die Habsburger. 1461 belehnte Kaiser Friedrich III, Jörg von Lind mit der Herrschaft. Die Mitglieder der Familie Lind sind bis ins 18. Jahrhundert nachweisbar. Die Ruine Oberlind befindet sich heute in Privatbesitz.

Weitere Informationen: Wikipedia


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