Burgruine Prägrad


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Standort:  N 46°41.475  E 14°04.645
9560 Feldkirchen, Prägrad

Parkplatz: N 46°41.560  E 14°04.630
an der Straße bzw. in der Wiese parken (Besitzer fragen)

Gehzeit: 20 Minuten
den markierten Wanderweg bis zur Weggabelung folgen, dann scharf rechts den Weg zur Ruine (Google Earth)

Besichtigung: frei zugänglich

Links:


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Die Burg Prägrad war einst Eigentum der Dietrichsteiner. 1166 verkaufte Konrad Burggraf von Nürnberg die Burg an den Bischof von Bamberg. Sein Gefolgsmann, Meginhalm von Prägrad, wurde dadurch zum bambergischen Ministerialen. Irgendwann in den nächsten 90 Jahren dürften die Kärntner Herzöge Prägrad übernommen haben, denn 1258 wird Cunrad von Prägrad als Ministeriale des Kärntner Herzogs bezeichnet. Im 14. Jahrhundert gehörte die Burg neuerlich dem Bamberger Bistum. 1305 wird Prägrad noch als Haus und 1377 bereits als Veste bezeichnet. In diesem Jahr vermachte es Friedrich Graf von Ortenburg im Einverständnis mit seinem bischöflichen Lehensherrn dem Grafen Hermann von Cilli. Nach dem Tod Ulrichs II von Cilli fiel die Herrschaft 1456 an Kaiser Friedrich III.

Dieser schenkte sie dem Gurker Bischof Ulrich IV. 1468 belehnte der Bischof Jakob von Ernau damit. 1570 erhielt die Burg einen Burgfried. Sie war damals im Lehensbesitz der Freiherren von Herbersdorf, die die Burg von Ulrich von Ernau gekauft hatten. Dessen Nachkommen bzw. deren Pfleger ließen sich am Ostufer des Ossiachersees ein wohnliches Schloss errichten und verließen die alte Burg. Durch den Zahn der Zeit wurde diese allmählich zur Ruine. 1628 gelangte die Herrschaft an das Stift Ossiach, bei dem sie bis zur Säkularisation zu Beginn des 19. Jahrhunderts verblieb. Danach kam das Gut in bäuerlichen Privatbesitz. Die Ruine gehört zusammen mit den umliegenden Wäldern seit Jahrzehnten der Familie Buttazoni.

Weitere Informationen: Burgen Austria


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