Schloss Rastenfeld


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Standort:  N 46°51.085  E 14°23.660
9312 Mölbling, Rastenfeld 1

Parkplatz: N 46°51.170  E 14°23.670
An der Straße vor der Einfahrt zum Schloss parken

Gehzeit: 1 Minute


Besichtigung: nur von außen möglich

Links:


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Die Burg wurde im 13. Jahrhundert durch die Familie Raspo errichtet. Von ihr ist der Name der Veste abgeleitet. 1432 wird sie noch als Raspenveld erwähnt. Die Familie Raspo war in Friesach ansässig, wo bereits 1241 ein Raspo erwähnt wird.

Später gelangte Rastenfeld an Wilhelm von Pernegk, der es 1469 dem Gurker Bischof Ulrich verkaufte. Kaiser Friedrich III verzichtete 1478 auf seine Lehenshoheit, so dass die Burg freies Eigen des Bistums wurde. Der heutige Bau stammt weitgehend aus der Zeit, als Rastenfeld dem Gurker Bistum gehörte. Wie die meisten mittelalterlichen Wehrbauten des Landes wurde die Burg in der Renaissance in ein bequemeres Schloss verwandelt. Anton Salamanca-Hoyos war 1530 Administrator des Bistums.

Er verkaufte damals das Schloss an Martin und Wolfgang von Feistritz. 1688 gehörte Rastenfeld der Gräfin Sidonie-Franziska von Herberstein. Im 18. Jahrhundert war es im Besitz der Freiherren von Schluga. Franz-Sales Freiherr von Schluga verkaufte die Herrschaft 1808 an Franz Pichler. Im Erbweg ging sie 1850 an seinen Enkel Franz Oliva über. Nachdem sich Rastenfeld um 1879 kurzzeitig im Besitz von Karl Bearzi befunden hatte, gehörte es der Wiener Operettendiva Marie Geistinger. Als sie sich 1883 in Klagenfurt eine Villa erbauen ließ, verkaufte sie Schloss und Herrschaft an Dr. Carl Freiherr Auer von Welsbach. Rastenfeld gehört auch heute noch der Familie Auer von Welsbach.

Weitere Informationen: Burgen Austria


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