Burgruine Reichenfels


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Standort:  N 47°00.275  E 14°43.955
9463 Reichenfels, Weitenbach

Parkplatz: N 47°00.370  E 14°43.895
an der Straße nach Sommerau Nr. 1 parken

Gehzeit: 15 Minuten
über die Brücke den Weg hinauf zur Ruine folgen

Besichtigung: frei zugänglich

Links: www.reichenfels.gv.at / www.lovntol.at


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Das obere Lavanttal gehörte schon seit der Mitte des 11. Jahrhunderts dem Bistum Bamberg. Die erste urkundliche Erwähnung von Reichenfels geht auf einen Streit zwischen dem Bistum und dem Kärntner Herzog Bernhard von Spanheim zurück. Dieser hatte 1227 die Burg besetzen lassen, um sich der Silbergruben zu bemächtigen.

Nach der Einschaltung von Papst Gregor IX und Kaiser Friedrich II verzichtete der Herzog auf die Silbergruben sowie auf das "castrum Richenvelse", das mit seinem bisherigen Lehensmann Wichard von Karlsberg wieder von den Bischöfen übernommen wurde. Das Bistum setzte auf der Feste in den folgenden Jahrhunderten fast ausschließlich Pfleger bzw. Kastner zur Verwaltung der Burg ein.

1288 wird ein Burggraf Eberhardus und 1358 Wulfing von Ehrenfels genannt. Seit 1557 wird Reichenfels als Schloss bezeichnet. 1759 erwarb Kaiserin Maria Theresia die Burg von den Bambergern. Diese wurde später vom Religionsfonds verwaltet. Kaiser Franz II (I) verpfändete sie 1810 an verschiedene Wiener Bankhäuser. Reichenfels wurde 1826 an die Gebrüder Rosthorn verkauft. Von diesen erwarb es 1846 Hugo Graf Henckel von Donnersmarck. Zwischen 1929 und 1933 besaß Olga Herzogin von Leuchtenberg Reichenfels. Von ihr erwarb es die Firma HESPA in Luzern. 1998 ging das Waldgut mit der Ruine an die Firma Brandner über.

Weitere Informationen: Burgen Austria


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