Burgruine Reisberg


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Standort:  N 46°48.335  E 14°45.530
9400 Wolfsberg, Reisberg

Parkplatz: N 46°48.490  E 14°45.260
vor der Schotterstraße bei Reisberg Nr. 10 parken

Gehzeit: 10 Minuten
der Schotterstraße bis zum Bauernhof folgen, dann gerade hinauf zur Ruine

Besichtigung: im Einverständnis mit dem Besitzer möglich, beim Bauernhof unter der Ruine fragen

Links: www.lovntol.at


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Ein "Luotfridus de Risperch" wird zwischen 1164 und 1190 urkundlich genannt. Reisberg war ursprünglich königlicher Besitz, der zu Beginn des 13. Jahrhunderts an das Erzbistum Salzburg kam. Die erste gesicherte urkundliche Erwähnung der Burg erfolgte 1241. Die Reisberger waren bisher Gefolgsleute der Murecker gewesen, die Reisberg als Afterlehen der Grafen von Ortenburg besaßen.

Die Murecker waren um 1240 ausgestorben. Ihre Erben verkauften 1245 ihre Ansprüche dem Erzbischof Eberhard II, der nun wieder Herr im eigenen Haus wurde. Als es 1289 zum Krieg zwischen Herzog Albrecht und dem Salzburger Erzbistum kam, wurde Reisberg durch Ulrich Kapeller eingenommen und zerstört, danach aber bald wieder aufgebaut.

1479 wurde die Burg von kaiserlichen Truppen unter dem Söldnerführer Leonhard von Kollnitz besetzt. 1485 wurde Hans von Gutenstein mit Reisberg belehnt. Kaiser Maximilian I gab es aber 1494 dem Salzburger Erzbistum zurück. Dieses belehnte Christoph von Reisberg damit. Letzter Vertreter der Reisberger war Hieronymus von Reisberg, der um 1565 starb. Bald danach wurde die Burg verlassen und geriet in Verfall. Ihre spärlichen Reste befinden sich heute in bäuerlichem Besitz.

Weitere Informationen: Burgen Austria


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