Burgstall Rottenstein


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Standort:  N46°34.250  E 14°24.865
9131 Grafenstein, Rottenstein

Parkplatz: N46°34.050  E 14°24.895
vor der Müllinsel parken

Gehzeit: 20 Minuten
den Weg vom PP hinauf folgen, nach ca. 600m links den Weg bis zur Ruine

Besichtigung: frei zugänglich

Links: www.ebenthal-kaernten.gv.at


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Die Höhlenburg war Eigentum des Patriarchates von Aquileja. In einer Urkunde des Patriarchen Peregrin wird die Burg 1140 erstmals genannt. Bei einem Streit zwischen Salzburg und Aquileja kam die Burg nach einem Vergleich 1212 an Salzburg.

Im 13. Jahrhundert saß ein sich nach der Burg nennendes Geschlecht darauf, von denen die Brüder Chunradus, Hertbicus und Otto zwischen 1277 und 1380 urkundlich bezeugt sind. 1420 wurde die Burg zwischen Andrä von Neideck und Reinbrecht von Gradenegg geteilt. Aus sie folgten die Welzer, die die Burg bis 1586 innehatten. 1656 saß Veit Balthasar Grimming auf der Burg, der sie an Graf Niklas Rosenberg verkaufte. Dieser wurde 1675 damit belehnt. Die Rosenberger besaßen aber nur eine Hälfte der Burg.

Die andere Hälfte war im Besitz der Keutschacher. Im 17. Jahrhundert kam die Hälfte der Keutschacher auch an die Rosenberger. Der letzte Lehensbrief der Rosenberger stammt aus dem Jahr 1773. Die Höhlenburg wurde bereits 1546 als Burgstall bezeichnet. Heute sind nur noch drei aus dem Konglomerat gemeißelte Räume mit Balkenlöchern vorhanden. Die Stirnwand ist eingestürzt.

Weitere Informationen:


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