Schloss Saager


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Standort:  N 46°34.060  E 14°29.050
9131 Grafenstein, Saager 1

Parkplatz: N 46°34.130  E 14°29.065
Parkplatz vor der Kirche

Gehzeit: 1 Minute


Besichtigung: nur von außen möglich

Links:


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Das Gebiet um Saager gehörte im 13. Jahrhundert zum Herrschaftsbereich des Klosters Viktring. Dessen Mönche hatten hier bereits um 1228 eine Kapelle erbaut. Von einem Wehrbau wird aber erst 1382 erstmalig gesprochen. Allerdings kann dieser schon vorher bestanden haben, denn ein daneben stehender Turm gehörte zur Hälfte den steirischen Herren von Thurnau.

1382 wird eine Kapelle zu Zäger beim Turm erwähnt. Ab 1376 gehörte Saager als freies Eigen einem Zweig der Herren von Metnitz. Seit 1601 hatte die Burg Burgfriedensgerechtigkeit. Im Laufe der Zeit wurde die Burg von der Familie Metnitz in das heutige Schloss ausgebaut. Dieses blieb bis nach 1800 im Besitz der Familie von Metnitz.

Danach kam es zu einem häufigen Eigentümerwechsel, der bis in das 20. Jahrhundert anhielt. Meist waren es bäuerliche Besitzer, die vor allem am Gutsbetrieb interessiert waren. Lediglich die Familie Edelmann, die ab 1841 Saager besaß, lebte hier bis 1956. Danach erwarb Josef Planteu das Schloss, verkaufte es aber 1961 an den Kärntner Maler Giselbert Hoke. Zwischen 1969 und 1973 erfolgte eine umfassende Restaurierung der Anlage, der 1994 eine Fassadenrestaurierung folgte. 1993 übernahmen die beiden Söhne des Malers das Schloss.

Weitere Informationen: Burgen Austria


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