Burgruine Schaumburg


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Standort:  N 46°47.405  E 14°17.470
9300 Frauenstein, Schaumboden

Parkplatz: N 46°47.375  E 14°17.495
Parkplatz an der Wegkreuzung gegenüber Schaumboden Nr. 2

Gehzeit: 5 Minuten
nach dem Gebäude gerade hinauf zur Ruine (kein Weg)

Besichtigung: frei zugänglich

Links: www.frauenstein.gv.at


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Einst im Besitz der Propstei Gurk wird in einem Lehensverzeichnis um 1200 die Burg als Lehen der Trixener urkundlich genannt. Noch im Jahr 1723 wird der "Rhuenacher turn in Schaumb" erwähnt. Der Verfallsbeginn der Burg ist jedoch nicht genau datiert. Leider sind nur wenige Daten über diese Burg zu finden.

Die Burganlage wurde auf einem kleinen Felskopf errichtet. Heute jedoch ist von der Schaumburg nicht mehr allzu viel zu sehen. Die Burg bestand nur aus zwei Gebäuden, zwischen denen sich ein geräumiger, annähernd rechteckiger Hof erstreckte. Von der Wohnburg sieht man nordwestlich des Rundturmes nur mehr einen kärglichen Mauerrest. Die Balkenlöcher jedoch verraten, dass die Wohnung mindestens zweistöckig gewesen sein muss.

Südlich der Wohnburg, steht der mächtige Rundturm mit einer Mauerstärke von 3 m. In den quadratischen Innenraum führte einst im zweiten Geschoss ein Tor, das wegen des steilen Felsabhanges jedoch nur schwer zu erreichen war. Dieser Turm war ein reiner Wehrbau und nicht für Wohnzwecke geeignet. Er schützte den gesamten Burgplatz nach Süden. Die nahe gelegenen Teiche wurden von Burgherren angelegt und um 1200 wurde nach urkundlichem Bericht hier sogar Wein angebaut.

Weitere Informationen:


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