Burgstall Seeburg


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Standort:  N 46°38.265  E 14°07.705
9210 Pörtschach am Wörther See

Parkplatz: N 46°38.330  E 14°08.170
Parkplatz auf Höhe Leonsteinerstraße 25

Gehzeit: 20 Minuten
gekennzeichnete Wanderwege zur hohen Gloriette

Besichtigung: frei zugänglich

Links: www.leonstein.poertschach.net / www.poertschach.net


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Zwischen 950 und 1000 erhielt ein aus dem Rheinland eingewandertes Rittergeschlecht das Gebiet von Pörtschach als Lehen. Diese Ritter erbauten, wo zur Römerzeit ein Wachturm stand, die Seeburg, und nannten sich auch nach ihr. Von den ersten Seeburgern ist nichts überliefert.

Erst in der Stiftungsurkunde des Klosters Viktring aus dem Jahr 1142 wird ein "Reimbotus de Seebruch" erstmals urkundlich genannt. Er war, wie auch die folgenden Seeburger, ein Ministerale der Kärntner Herzoge. Mit Julian von Seeburg, der in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts das Amt des Vizedom von Kärnten bekleidete, erlosch die männliche Linie dieser Adelsfamilie. Die Seeburg viel an das nahe Leonstein.

Die Leonsteiner, die aus der Familie der Seeburger hervorgingen, verpfändeten die Seeburg 1330 an Konrad von Aufenstein. Von den Aufensteinern kam sie an die Erolzhheimer, die noch 1368 darauf nachweisbar sind. Danach gibt es keine Aufzeichnungen mehr über die Burg. Die durch das schwere Erdbeben 1348 bereits arg mitgenommene Seeburg, wurde gegen Ende des 14. Jahrhunderts gänzlich dem Verfall preisgegeben.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde an der Stelle der Seeburg der Säulenpavillon "Hohe Gloriette" als Aussichtspunkt errichtet. Von der ehemaligen Burg sind heute nur mehr geringe Mauerreste erhalten.

Weitere Informationen: Burgen Austria


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