Burgruine Sonnegg


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Standort:  N 46°33.800  E 14°38.495
9133 Sittersdorf, Sonnegg

Parkplatz: N 46°33.635  E 14°38.095
vor dem Fahrverbot an der Forststraße parken

Gehzeit: 15 Minuten
den Forstweg (nicht der Markierung) bis zur Ruine folgen

Besichtigung: frei zugänglich

Links: www.sittersdorf.at


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Die Burg wurde erstmals 1267 im Urbar des Schlosses Rechberg urkundlich als "castrum Iounek" erwähnt. König Ottokar übernahm sie im Tauschweg von Sophie der Gründerin des Klosters Studenitz.

Um 1296 wurde mit der nun landesfürstlichen Burg eine Ministerialenfamilie der Heunburger und Pfannberger belehnt, die sich nach Sonnegg nannte. Heinrich und Hermann von Sonnegg scheinen zwischen 1296 und 1312 mehrfach urkundlich auf. Damals gelangte die Burg im Pfandweg an Burkhard von Rabenstein. 1426 verkaufte sie Parzival von Vanstorf-Rabenstein an Herzog Friedrich von Österreich-Tirol. 1444 ging Sonnegg als landesfürstliches Lehen an Hans Ungnad. Gleichzeitig wurde es mit der Blutgerichtsbarkeit ausgestattet.

1522 wurde die Familie Ungnad in den Freiherrenstand erhoben. Ihre Mitglieder durften sich von nun an "Herren von Sonnegg" nennen. Die Ungnadschen Besitzungen Sonnegg und Waldenstein wurden durch Margareth Elisabeth, Gemahlin des Landgrafen von Hessen, 1639 an Johann Andrä Rosenberg verkauft. Sonnegg befindet sich auch heute noch im Besitz der Familie Orsini-Rosenberg. 1688 war Sonnegg noch eine gut erhaltene Residenz. Zwei Jahre später kam es zu einem schweren Erdbeben mit einem anschließenden Großbrand, der die Burg zerstörte. Man verzichtete auf einen Wiederaufbau und baute einen am Fuß des Burghügels gelegenen Wirtschaftshof als neuen Wohnsitz aus. Die Burgruine wurde der umliegenden Bevölkerung als Steinbruch zum Bau ihrer Häuser zur Verfügung gestellt, was zu ihrem völligen Zerfall führte.

Weitere Informationen: Burgen Austria


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