Burgruine Straßfried


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Standort:  N 46°32.985  E 13°39.650
9601 Arnoldstein, Thörl-Maglern

Parkplatz: N 46°32.950  E 13°39.910
an der Straße parken

Gehzeit: 15 Minuten
dem Forstweg im Bereich der Parkmöglichkeit nach oben bis zur Ruine folgen

Besichtigung: das Betreten der Ruine ist wegen Einsturzgefahr verboten

Links:


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Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Burg als „castrum Strazvrid“ im Jahr 1279, als das Anwesen von den Kärntner Herzögen an den habsburgischen König Rudolf fiel. Dieser überließ die Herrschaft wiederum dem Bistum Bamberg. Sie wird auch in eine Urkunde 1311 erwähnt. Damals saß als bambergischer Lehensmann "Hainrich der Eisenslint" auf der Burg.

1414 verkaufte Bischof Anton von Bamberg die Feste an Oswald dem Hämel. 1464 kam die Burg wahrscheinlich als Pfand an Wilhelm von Gera. Um 1530 waren die Brüder Raimund und Georg von Gera Pfandinhaber von Straßfried. Die Gera überantworteten die Burg in der Folgezeit an Pfleger, von denen Matthias von Sichten (1636) und Hans Ehgartner (1642) bekannt sind.

1687 erwarb Abt Emmeran von Arnoldstein die Feste von Raimund von Gera. 1711 scheint Johannes Erler als Pfleger der Burg auf. Im Laufe des 18. Jahrhunderts begann die Feste zu verfallen und wurde beim Franzoseneinfall 1797 gänzlich zerstört, so dass nur mehr Trümmer übrig blieben.

Weitere Informationen: Burgenseite


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