Schloss Thürn


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Standort:  N 46°48.495  E 14°47.145
9431 Wolfsberg, Thürn 1

Parkplatz: N 46°48.480  E 14°46.885
an der Straße parken

Gehzeit: 5 Minuten
der Straße zum Schloss folgen

Besichtigung: nur von außen möglich

Links: www.wolfsberg.at / www.lovntol.at


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Im Jahr 1243 wird hier erstmals ein Wehrbau erwähnt. Er befand sich im Besitz des Wülfing von dem Thurn. Dieser Wehrbau gehörte 1267 Seyfried von Mahrenberg und von 1271 bis 1294 den Brüdern Heinrich und Weriandus von Thürn.

Um 1300 verzichtete der Friesacher Vizedom Rudolf von Fohnsdorf gegenüber seinem Herrn, dem Salzburger Erzbischof Konrad, auf seine Rechte über Thürn. Das alte Geschlecht der Herren von Thürn war damals vermutlich bereits ausgestorben. Erzbischof Konrad belehnte mit der Veste Dietmar von Preitenfurt. 1323 saß hier Friedrich von Lonsberg. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts befand sich Thürn im Besitz der Herren von Reisberg, doch verkaufte Hieronymus von Reisberg die Anlage an die Herren von Eibiswald.

Amelreich von Eibiswald ließ zwischen 1578 und 1590 die Burg umfassend erweitern und modernisieren. Seine Enkelin und Erbin Maria-Eleonore heiratete Wilhelm Otto Graf von Schrattenbach. Er verkaufte die Herrschaft 1675 dem Salzburger Erzbischof Max Gandolf von Khuenburg, der sie vier Jahre später dem Bistum Lavant übergab. 1835 rettete Bischof Ignaz Franz Zimmermann das bereits einsturzgefährdete Schloss durch eine umfassende Restaurierung vor dem Untergang. Als 1859 das Bistum Lavant von St. Andrä nach Marburg verlegt wurde, zogen die Jesuiten in die freigewordene bischöfliche Residenz in St. Andrä ein. Sie hatten mit dem ehemaligen Domstift auch Schloss Thürn gekauft. 1922 ging es in bürgerliche Hände über und nach mehrmaligem Besitzerwechsel wurde es schließlich von der Familie Hollinger erworben.

Weitere Informationen: Burgen Austria


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