Kirchenburgruine Virgilienberg


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Standort:  N 46°56.890  E 14°24.435
9360 Friesach

Parkplatz: N 46°57.125  E 14°23.990
Parkplatz unter den Ruinen am Petersbergweg

Gehzeit: 20 Minuten
der Virgilienberg ist über den Petersberg oder über die Ruine Rotturm erreichbar (Burgenwanderweg)

Besichtigung: frei zugänglich

Links: www.friesach2.dotnethost.at


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Die ehemals befestigte Kirchenburg wurde 1217 gegründet. Da der Patron der Kirche der heilige Virgil war, kann sie nicht vor seiner Heiligsprechung 1232 geweiht worden sein. Als erster Probst der Propstei wird 1240 ein Hartwig genannt.

In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts gelangte auch das Vizedomamt in die Hände der Pröpste. 1309 wurde die Anlage zum ersten Mal ein Raub der Flammen. Die heute noch vorhandenen Mauern stammen vom Wiederaufbau der Kirche. 1606 wurde die Propstei aufgelassen und mit der Propstei St. Barthlmä vereinigt. Nach einem neuerlichen Feuer 1752 wurde 1754 nur mehr der Chor der Kirche eingedeckt. 1786 erfolgte die Entweihung der Kirche. Nach dem letzten Brand 1816 begann der endgültige Verfall der Anlage.

Obwohl 1894 mit der Sicherung der Ruine begonnen worden war, stürzte 1926 der Triumphbogen ein. Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Chorruine gesichert. Heute sind von der ehemaligen Kirchenburg nur mehr spärliche Reste des Propsteigebäudes und des Kirchenchors vorhanden.

Weitere Informationen:


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