Schloss Waldenstein


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Standort:  N 46°55.665  E 14°53.225
9441 Wolfsberg, Waldenstein 1

Parkplatz: N 46°55.635  E 14°53.205
direkt nach dem Schloss

Gehzeit: 0 Minuten


Besichtigung: nur von außen möglich

Links: www.wolfsberg.at / www.lovntol.at


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Das Bistum Bamberg ließ im 12. Jahrhundert eine erste Befestigung im Waldensteiner Graben errichten. Lehensträger waren Bamberger Ministerialen, die bereits vor 1158 erwähnt wurden. 1255 wird mit Heinricus de Waldenstein erstmals eine Burg genannt.

1282 übernahmen die Ungnad das Lehen. Die auf der Burg Sonneck hausenden Ungnads behielten Waldenstein mit einer kurzen Unterbrechung bis 1607, zuerst als Lehen und dann als freies Eigen. Sie ließen die alte Burg im 15. Jahrhundert in ein gotisches Schloss umbauen. Als Simon, der letzte Ungnad auf Waldenstein, 1607 starb, erbte seine Enkelin Margarethe-Elisabeth Landgräfin von Hessen die Herrschaft.

Sie veräußerte Waldenstein 1637 an den Bamberger Bischof, der es 1672 seinem Vizedom in Kärnten, Peter Philipp von Dornbach, käuflich überließ. Von 1700 bis 1754 gehörte das Gut dem Grafen Rudolf Franz Erwein von Schönborn. Von seinem Sohn Hugo Damian ging der Besitz 1803 an den Wolfsberger Eisenhändler Johann Michael Offner im Kaufweg über. Die Grafen Konrad und Friedrich von Westerholt besaßen die Herrschaft von 1842 bis 1851. Dann wurde Waldenstein von Hugo Graf Henckel von Donnersmarck erworben. Heute gehört das Schloss der Kärntner Montanindustrie, die es nicht mehr verwendet und verfallen lässt.

Weitere Informationen: Burgen Austria


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