Burgruine Weidenburg


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Standort:  N 46°38.840  E 13°03.425
9640 Kötschach-Mauthen, Weidenburg

Parkplatz: N 46°38.850  E 13°03.490
vor der Feuerwehr parken

Gehzeit: 3 Minuten
dem Weg neben der Feuerwehr hinauf zur Ruine folgen

Besichtigung: frei zugänglich

Links:


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Die Geschichte der Weidenburg reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück. Im "castro Waidebrech" verzichteten 1264 die Brüder Ulrich und Hugo von Reifenberg auf die Vogtei des Klosters Viktring. Ob die Reifenberger die Burg als freies Eigen oder als Görzer Lehen besaßen ist nicht ersichtlich.

Ein Johannes de Waidberch, wohl ein Afterlehner der Reichenberg, scheint bereits 1266 auf. 1342 war Graf Albrecht von Görz Pfandinhaber der Burg. 1352 verpfändete er die Burg an Heinrich von Lavant. 1372 belehnte Graf Heinrich den Liebenberger mit der Feste. 1377 war von Graf Meinhard Niklas dem Stukh von Braunegg die Burghut anvertraut, 1383 Ottokar dem Hauser und 1411 Friedrich Tobringer, dieser war bis an sein Lebensende Pfleger auf Weidenburg.

Durch den Frieden von Pusarnitz fiel die Burg 1460 in den Besitz von Kaiser Friedrich III. Wahrscheinlich wurde die Burg damals zerstört. Friedrich III belehnte 1461 Christof, Lienhard und Konrad die Hornberger mit der Feste auf Lebenszeit. Späterer Lehensherr war Hans von Graben. Dieser verkaufte die Feste 1571an Sigmund Khevenhüller. 1615 verkaufte Paul Khevenhüller das Schloss Weidenburg, die Burg war also mittlerweile aufgegeben worden und unter ihr das Schloss entstanden, dem Christof Khrayl. Um 1630 befindet sich das Schloss im Besitz von Christoff Fromiller. Diese Familie besaß die Herrschaft bis um die Mitte des 18. Jahrhunderts.

Die weiteren Besitzer von Weidenburg waren Franz Albert von Rechbach (1763), Gräfin Gavasini (1802), Valentin Drumbl (1806) worauf die Familie Pichler folgte. Danach wehselten die Besitzer recht häufig. Seit dem zweiten Weltkrieg ist die Ruine im Besitz der Österreichischen Bundesforste. Bereits im 18. Jahrhundert begann die Burg zu Verfallen. Im Jahr 1931 wurde mit Restaurationsarbeiten an der Ruine begonnen, doch 1933brannte alles wieder ab.

Weitere Informationen:


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