Burgruine Weißenegg


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Standort:  N 46°39.895  E 14°46.740
9113 Ruden, Weißenegg

Parkplatz: N 46°39.875  E 14°46.540
an der Kreuzung vor Ruden Nr. 1

Gehzeit: 15 Minuten
Forststraße von der Kreuzung hinauf zur Ruine (Fahrverbot), immer rechts halten

Besichtigung: nur von außen möglich

Links:


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Bereits 1243 wird in einer Urkunde des Erzbischofs Eberhard II von Salzburg die Burg Weißenegg erwähnt. Der zwischen 1244 und 1264 mehrfach genannte Dietmar von Wizzenegg war Ministeriale der Bamberger Bischöfe, die hier seit der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts Grundherren waren.

Im Jahre 1332 wurde die Burg an Ulrich und Friedrich von Wallsee verkauft. Eberhard von Wallsee starb 1363 und vermachte die Burg seinen Vettern, den Grafen Hermann und Ulrich von Cilli. Nach einer missglückten Fehde 1425 fiel die Burg an die Bamberger. Diese blieb bis um die Mitte des 18. Jahrhunderts in deren Besitz, wurde aber häufig als Lehen vergeben (1534 an die Ungnad, 1539 an die Wildensteiner und 1565 an die Mordax).

1759 veräußerte das Bistum die Burg an das Kaiserreich Österreich. Die Herrschaft Weißenegg mit der damals bereits verlassenen Burg wurde vorerst vom Religionsfonds verwaltet, aber 1775 an den Freiherrn Max Thaddäus von Egger verkauft. 1885 kauften die Freiherren Ferdinand und Karl Helldorf den Besitz. 1936 wurde die Ruine von der Industriellenfamilie Leitgeb aus Kühnsdorf erworben.

Weitere Informationen: Burgen Austria


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