Schloss Wernberg


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Standort:  N 46°37.270  E 13°55.805
9241 Wernberg, Klosterweg 1

Parkplatz: N 46°37.230  E 13°55.890
an der Straße vor dem Laden parken

Gehzeit: 1 Minute
die Straße hinunter zum Kloster

Besichtigung: Hof und Kirche sind frei zugänglich

Links: www.klosterwernberg.at


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Herzog Bernhard von Sponheim ließ 1226 um die Handelsrouten nach Italien und Slowenien zu kontrollieren die Burg Werdenberch errichten. Ein Jahr später kam es durch Vermittlung von Herzog Leopold dem Glorreichen und dem Salzburger Erzbischof Eberhard zu einem Vergleich, wobei der Kärntner Herzog Wernberg dem Bischof Eckbert von Bamberg schenkte und es gleichzeitig von ihm als erbliches Lehen annahm. 1256 überließ Herzog Ulrich III die Burg seinem Bruder Philipp.

Zu Beginn des 14. Jahrhunderts kam Wernberg in den Besitz der Herzöge von Tirol, die es 1312 an Heinrich von Hohenlohe verpfändeten. Die ehemalige bambergische Lehenshoheit war zu diesem Zeitpunkt bereits obsolet. Nach 1335 wurde die Herrschaft des Öfteren verpfändet oder als Lehen vergeben.

So verlieh sie Herzog Friedrich von Tirol 1425 an Hans und Rupert Kreutzer. 1519 wird Wolfgang Khevenhüller als Herr auf Wernberg genannt. Als sein Sohn Sigmund ohne männliche Nachkommen starb, erbten seine Vettern den Besitz. Georg Freiherr von Khevenhüller zahlte die anderen aus und wurde Alleinbesitzer. Zwischen 1570 und 1575 ließ er die alte Burg in ein stattliches Renaissanceschloss verwandeln. Als die Religionsfehden der Gegenreformation ihren Höhepunkt erreichten, war Paul Freiherr von Khevenhüller 1629 gezwungen, das Schloss an Sigismund von Wagensperg zu verkaufen. Im Erbweg kam Wernberg schließlich an die Freifrau Galler von Schwamberg, die es 1672 dem Abt Christoph Kaponig von Ossiach verkaufte. Dieser stockte die Gebäude auf.

Die Benediktinermönche behielten es bis zur Aufhebung des Klosters Ossiach durch Kaiser Josef II im Jahr 1783. Der Staat zog Wernberg ein und verkaufte es bald. Nun folgten bis in das 20. Jahrhundert hinein nicht weniger als zwanzig Besitzer, zu denen 1783 Gottlieb-Karl Ankershofen, 1809 Anton Nagele und von 1929 bis 1934 Leo Graf Zeppelin gehörten. 1935 kaufte der Orden der Missionsschwestern vom Kostbaren Blut das Schloss. Es dient ihnen noch heute als Kloster und Fremdenpension.

Weitere Informationen: Burgen Austria


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