Burgruine Wildegg (Stall)


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Standort:  N 46°53.480  E 13°01.835
9832 Stall, Berg ob Stall

Parkplatz: N 46°53.455  E 13°01.940
in der Kurve parken

Gehzeit: 10 Minuten
dem Weg im Graben hinauf folgen, dann links (Google Earth)

Besichtigung: wegen Einsturzgefahr gesperrt

Links: www.gemeinde-stall.at


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Die Burg, welche sich auf einen schmalen Felssporn oberhalb von Stall befindet, geht bis ins 10. oder 11. Jahrhundert zurück. Sie war zuerst im Besitz des Bistums Freising, ihm folgte als Grundherr während des 12. Jahrhunderts das Erzbistum Salzburg. Die erste urkundliche Nachricht über die Burg stammt es aus dem Jahre 1197. Im Jahr 1271 wurde sie mit dem Grafen von Görz urkundlich erwähnt.

1278 wurden die Burgen Stall und Rangsburg aufgrund einer Fehde zwischen den Erzbischöfen von Salzburg und den Grafen von Görz zerstört, 1292 wiederum. Im Anschluss wurde die Verwaltung von Rangersdorf der wiederaufgebauten Burg Stall übertragen. Nach einem Brand im Jahr 1353 wurde sie wiederum erneuert und in der Folge der Sitz Salzburger Ministerialen.

1632 war Christoph von Mohre zu Sonnegg und Mohrburg als letzten Burgpfleger auf Wildegg. 1670 wurde die Burg bereits als „pauvöllig“ bezeichnet. 1723 bat der Amtsbote von Stall, der noch in der Burg "hauste", sich eine "Keusche" erbauen zu dürfen, da die Burg bereits zu ruinös sei. Tatsächlich stürzte sie 1731 nach einer längeren Regenzeit "unter großem Krachen nach drei Seiten auseinander".

Weitere Informationen:


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