Burgruine Winklern


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Standort:  N 46°52.265  E 12°52.640
9841 Winklern, Nr. 47

Parkplatz: N 46°52.220  E 12°52.610
Parkplatz vor der Ruine

Gehzeit: 0 Minuten


Besichtigung: von Mitte Mai bis Anfang Oktober, täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr

Links: www.winklern.gv.at


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Von der einstigen Burg Winklern hat sich nur der mehrstöckige Bergfried erhalten. Der älteste Beleg für den Ort weist ins 11. Jahrhundert zurück. Zu dieser Zeit waren Salzburg und Brixen als geistliche Grundherrschaften in und um Winklern. Auch wird Graf Udalschalk in einigen Dokumenten erwähnt.

Im 13. Jahrhundert scheinen die Grafen von Görz, wohl im Wege der Vogtei, als Besitzer der Güter auf. Urkundlich wird der "Mautturm", wie er heute genannt wird, erstmals im 14. Jahrhundert erwähnt. 1447 gibt Otto von Reuntal "sein hous und gesaez da ze Wynchlern, daz er von neum gepowen hat" auf, und Graf Heinrich von Görz belehnt Heinrich von der Linden und Wiliburg damit neu. 1388 übergibt Nykel der Möderndorfer an Heinrich II von Lavant den Turm zu Winklern.

Winklern blieb bis 1460 im Besitz der Görzer. Diese vergaben den Turm immer wieder als Lehen. Durch den Frieden von Pusarnitz im Jahr 1460 fallen die Görzer Güter an die Habsburger. Im Laufe der Jahrhunderte wechselte der Turm ständig seine Besitzer und Lehensherren. 1780 erwarb ihn samt Haus, Hof und Feldern Lorenz Wernisch. Sein Sohn Franz Wernisch ließ den Turm um 1860 aufstocken und gab ihm das heutige Aussehen. Um 1890 erwarb Dr. Josef Aicher von Aichenegg den gesamten Besitz. Von dessen Töchtern kaufte im Jahre 1917 Maria Pfalzer den Gasthof Post und den dazugehörigen Mautturm, der nun als beliebte Aussichtswarte diente. 1988 erwarb ihn der Verein "Freunde des Obermölltaler Kulturgutes", der das Winklerner Wahrzeichen in Treuhandschaft für die Gemeinde verwaltete. 1989 wurde das Bauwerk neu eingedeckt und im obersten Geschoß mit Fenstern versehen.

Im Zuge der Kärntner Landesausstellung „Wasser-Gold“ im Jahre 2004 wurde er nach den Plänen der Architekten DI. Dr. Jana Revedin mit einer Holz-Stahlkonstruktion, dem “Tauernwurm“ umbaut, von außen und innen begehbar gemacht und einer neuen Verwendung zugeführt.

Weitere Informationen: Wikipedia


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