Burgruine Sichtenberg


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Standort:  N 48°10.510  E 15°22.500
3382 Schollach, Sichtenberg

Parkplatz: N 48°10.375  E 15°22.895
an der Straße parken

Gehzeit: 15 Minuten
über den Feldweg den Kamm entlang zur Ruine

Besichtigung: frei zugänglich

Links: www.schollach.at


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Die Sichtenberger wurden 1147 erstmals erwähnt. Sie waren Gefolgsleute der Grafen von Burghausen-Schalla. 1165 werden ein "Odalricus de Sihtenberch" und ein "Ulricus junei de Sihtenberch" genannt. Bis 1229 scheinen die Sichtenberger mehrfach urkundlich auf. Danach gibt es mehrere Jahrzehnte lang keine Nachrichten über die Burg und die Burgherren.

1282 tritt Ritter Friedrich Redler in Erscheinung. Seine Nachkommen besaßen die Burg bis 1540. Die letzten Redler waren Pilgrim und Wolfgang. Mit ihnen dürfte die Familie im zweiten Viertel des 16. Jahrhunderts erloschen sein. Kurz danach besaß Ernreich Marschall von Reichenau den Wehrbau als Lehen. 1567 wurden seine Töchter Sophie von Althan und Clara von Neudegg mit ihm belehnt.

Hans Wilhelm von Losenstein nannte sich 1596 auch nach Sichtenberg. 1641 gelangte dieses in den Besitz der Stubenberger. Um diese Zeit hatte die Burg ihren militärischen Wert längst verloren. Es ist daher nicht verwunderlich, dass sie bald verlassen wurde und in Verfall geriet. Sichtenberg blieb noch längere Zeit besitzmäßig mit der Schallaburg verbunden, wurde aber dann mit dem umliegenden Forsten verkauft. Heute ist die Ruine in Privatbesitz.

Weitere Informationen: Burgen Austria / NÖ-Burgen online


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