Burgstall Tulbing


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Standort:  N 48°17.335  E 16°07.385
3434 Tulbing

Parkplatz: N 48°17.355  E 16°07.210
in der Burggasse vor dem Friedhof parken

Gehzeit: 0 Minuten


Besichtigung: frei zugänglich

Links:


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Der Passauer Besitz, der auf die Karolingerzeit zurückgeht, wurde ursprünglich von Zeiselmauer, seit dem 16. Jahrhundert von Königstätten aus verwaltet. Im Jahre 1109 wurde der Name "Tulpingun" erstmals urkundlich erwähnt.

Chalhoch von Tulbing (1257) hatte zwar das Lehen von Passau zählte aber zu den landesfürstlichen Ministerialen. 1285 verkaufte Ulrich von Wolkersdorf die halbe Burg an Ulrich von Capellen. 1338 wurden die Herrn von Zelking mit den Kirchenlehen begabt, sie besaßen auch bis 1393/94 die Burg. Diese wurde 1395 eingezogen. Albrecht III hatte die Burg testamentarisch seiner Witwe zugedacht. Sie wurde aber 1395 Jörg den Pazman verliehen. 1402 verkaufte der Herzog Tulbing an das Stift Passau. 1412 überließ er auch die Burg dem Bischof.

Die Burg Tulbing, die 1590 durch ein Erdbeben zerstört wurde, befand sich auf einer Anhöhe 100 m südöstlich der in der Burgkirchenanlage eingebundenen Pfarrkirche. Der Burghügel wurde westlich und südlich von einem Graben begrenzt, südwestlich könnte noch ein weiterer vorgelagerter Graben in Frage kommen. Nördlich setzt sich das Gelände bis zur Kirche fort, östlich ist das Areal durch einen markanten Straßengraben begrenzt. Das Zentrum des "Schlossbergs" wird von einem etwa 60 mal 60 m großen Plateau bekrönt, auf dem sich heute mehrere Häuser befinden.

Weitere Informationen:


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