Wehrkirche Tulbing


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Standort:  N 48°17.395  E 16°07.410
3434 Tulbing

Parkplatz: N 48°17.355  E 16°07.210
in der Burggasse vor dem Friedhof parken

Gehzeit: 0 Minuten


Besichtigung: frei zugänglich

Links:


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Der Passauer Besitz, der auf die Karolingerzeit zurückgeht, wurde ursprünglich von Zeiselmauer, seit dem 16. Jahrhundert von Königstätten aus verwaltet. Im Jahre 1109 wurde der Name "Tulpingun" erstmals urkundlich erwähnt.

Die Kirche wurde 1489 auf einer Erhebung 100 m nordwestlich der Burg als eine dreichörige gotische Wehrkirche errichtet. Durch die Erste Wiener Türkenbelagerung 1529 wurde der Ort Tulbing verwüstet. Auch die Zweite Wiener Türkenbelagerung 1683 richtete großen Schaden vor allem an der Kirche an. Von 1700 bis 1702 wurde die Kirche barockisiert. Bemerkenswert ist der Hochaltar von 1760 mit einem Bild von Josef von Mölk von 1788. Die Kirchenstiege säumen fünf mehrfigurige barocke Skulpturengruppen aus dem Jahr 1735.

Die ehemalige Wehrkirche war durch einen mit einem Schwibbogen überspannten Graben von der 1590 durch ein Erdbeben zerstörten Burg getrennt. Kirche und Burg bildenden die Kirchenburganlage auf der über dem Ort liegenden Talterrasse. 1765 war dieser Burg und Kirchhof verbindente Bogengang noch vorhanden. 1935 wurde bei der Erweiterung des Friedhofs der Graben zwischen Burg- und Kirchhügel aufgefüllt.

Weitere Informationen:


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