Stadtbefestigung Ried


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Standort:  N 48°12.645  E 13°29.285
4910 Ried im Innkreis

Parkplatz: N 48°12.675  E 13°29.355
kleiner Parkplatz beim Kreisverkehr

Gehzeit: 5 Minuten
zu den zwei Toren (Roßmarkt, Gebhartgasse, Stelzhamerplatz)

Besichtigung: frei zugänglich

Links: www.ried.com / www.ried.com


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Die Geschichte von Ried beginnt im 12. Jahrhundert. Im Traditions- und Schenkungsbuch des Stiftes Reichersberg werden mit Reginger und Wernhard de Riede 1145 erstmals die Rieder genannt.

1220 wurde Ried als bayerisch-landesfürstliche Burg mit Sitz des Herrengeschlechts der Reginer von Ried erwähnt. Nach dem Aussterben der Herren von Ried um das Jahr 1248 ging Ried in den Besitz der bayerischen Herzöge über. 1266 wurde die von den bayerischen Burggrafen verteidigte Veste Ried, von Ottokar II von Böhmen und 1307 von Friedrich dem Schönen immer wieder belagert. 1364 eroberte und zerstörte Rudolf IV aus Österreich den Markt Ried. Der Markt wurde anschließend in unmittelbarer Nähe der schützenden Burg wiederaufgebaut.

Im 15. Jahrhundert wurde der innere Markt mit festen Häusern, Mauern und einen Wassergraben umgeben. Um 1600 war das Mauerwerk jedoch bereits wieder desolat. Nach der Einnahme des Marktes durch General Gronsfeld im spanischen Erbfolgekrieg 1704 wurden auf dessen Befehl die Befestigungsanlagen geschliffen. Von den ehemaligen Stadtbefestigung sind heute nur noch das Braunauer und das Schärdinger Tor erhalten.

Weitere Informationen: Wikipedia


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