Schloss Halbenrain


halbenrain_u_01.jpg

Standort:  N 46°43.220  E 15°57.010
8492 Halbenrain, Nr. 1

Parkplatz: N 46°43.260  E 15°56.970
Parkplatz vor dem Schloss

Gehzeit: 0 Minute


Besichtigung: nur von außen (inkl. Innenhof) möglich

Links: www.halbenrain.gv.at


halbenrain_u_00.jpg

An der Stelle des heutigen Schlosses stand im Mittelalter die Burg Haldenrain. Die Burg war landesfürstlich und wurde 1244 von Herzog Friedrich II dem steirischen Landschreiber Wittigo verliehen.

Nach dessen Ermordung wurde sein Bruder Rüdiger Besitzer der Burg. Die späteren Lehensnehmer nannten sich nach der Feste Herren von Halbenrain. Im 15. Jahrhundert gelangte die Herrschaft an die Herren von Stubenberg. Von 1480 bis 1490 war die Burg von den Ungarn besetzt. Im 17. Jahrhundert wurden die mittelalterliche Burg abgebrochen und an ihrer Stelle ein neues Schloss errichtet. Um 1700 hatte Halbenrain neuerlich unter den Ungarneinfällen stark zu leiden. 1724 erwarben es die Grafen Stürgkh von den Vorbesitzern, den Grafen Althan.

Nach einem Brand im Jahr 1767 wurde es weitgehend im Stil des Spätbarocks erneuert. Halbenrain hat im Zweiten Weltkrieg und in der schwierigen Zeit danach stark gelitten. Das Schloss wurde von 1962 bis 1963 restauriert und blieb bis 1980 im Besitz der Familie Stürgkh, musste dann aber aus finanziellen Gründen an das Land Steiermark verkauft werden. Nach einer neuerlichen umfassenden Renovierung und Adaptierung wurde im Gebäude eine landwirtschaftliche Haushaltungsschule eingerichtet.

Weitere Informationen: Burgen Austria


halbenrain_01.jpg halbenrain_02.jpg halbenrain_03.jpg halbenrain_04.jpg halbenrain_05.jpg halbenrain_06.jpg halbenrain_07.jpg halbenrain_08.jpg halbenrain_09.jpg halbenrain_10.jpg halbenrain_11.jpg halbenrain_12.jpg halbenrain_13.jpg