Burgruine Oberstainach


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Standort:  N 47°32.115  E 14°06.290
8950 Stainach

Parkplatz: N 47°32.195  E 14°06.405
am Leistenweg parken

Gehzeit: 15 Minuten
den Leistenweg Richtung Norden, an der Kreuzung links, dann den Feldweg bis zur Ruine folgen

Besichtigung: frei zugänglich

Links:


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In Stainach befand sich im 12. Jahrhundert der Stammsitz der Traungauer, danach der Herren von Stainach. Der Wohnturm Oberstainach dürfte im späten 13. bis frühen 14. Jahrhundert erbaut worden sein. Er könnte der der Nachfolgerbau des Turms zu Stainach sein, der 1289 von Salzburger Truppen zerstört wurde.

1342 wird der „Hof zu Stainach“ erstmals urkundlich genannt, auf Oberstainach saß Alram von Stainach, der 1319 genannt wird. Das Geschlecht der Stainacher hat, im Versuch seine zahlreichen Nachfahren gerecht zu versorgen, in nur 500 Metern Abstand die Burgen bzw. Schlösser Ober-Stainach, Mitter-Stainach und Unter-Stainach errichtet. Diese wiederum hatten zeitweilig mehrere Besitzer, so war Ober-Stainach in den oberen Stock und den unteren Stock getrennt.

Diese Zweiteilung ist auf Vischers Ansicht, die Oberstainach schon als stark verändertes Schloss zeigt, noch gut nachzuvollziehen. Oberstainach blieb bis 1607 im Besitz der Stainacher, danach wurde es dem Verfall überlassen. Das Geschlecht der Stainacher wurde im 18. Jahrhundert in den Grafenstand erhoben. Die Aufhebung der Grundherrschaften erfolgte 1848.

Weitere Informationen: Burgenseite


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