Klause Reitthal


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Standort:  N 47°34.005  E 14°18.435
8900 Liezen

Parkplatz: N 47°34.010  E 14°18.490
Parkplatz rechts oder links an der Gesäuse Straße

Gehzeit: 2 Minuten
Weg von der Straße hinauf

Besichtigung: frei zugänglich

Links: www.liezen.at


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1163 schenkte Erzbischof Eberhard von Salzburg dem Stift Admont alle Zehente von Neubrüchen. In dieser Schenkung scheinen zum ersten Mal die Admonter Klausen auf. Die einstige Reitthaler Klause war eine Befestigung, ein Bollwerk zum Schutz des Klosters. Die Klause wird 1060 erstmals urkundlich erwähnt, der hier beschriebene Turm wurde jedoch sicherlich später, wahrscheinlich um 1300 erbaut.

Gemeinsam mit der Klause Selzthal sperrten die beiden vom Stift Admont errichteten Klausen das Ennstal 10 km westlich von Admont, wo die Landesgrenze zwischen der Steiermark und dem fürsterzbischöflichen Salzburg verlief. Dieser Verteidigungsbau spielten in den folgenden Jahrhunderten eine große Rolle. Schenkungen wie die erwähnten wurden in der weiteren Zeit wiederholt.

Sie wurden dem Papst vom Kaiser oder Erzbischof neuerlich bestätigt. In einem solchen Bestätigungsbrief des Papstes Alexander III vom 2.10.1171 werden Zehenthöfe bei Treswiz und Liuzen erwähnt. Als das Geschlecht der Landesherren, der Traungauer, auszusterben drohte, vermachte 1186 der letzte dieser Familie seinen Besitz die Babenberger, den Herrn über Ober- und Niederösterreich, und ließ in einer Urkunde die Rechte seiner Dienstmannen und Ritter als für die neuen Landesherren verbindlich feststellen.

Weitere Informationen: Burgenseite


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