Tabor Straden


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Standort:  N 46°48.355  E 15°52.235
8345 Straden, Taborweg

Parkplatz: N 46°48.335  E 15°52.255
kleiner Parkplatz am Taborweg

Gehzeit: 0 Minuten


Besichtigung: frei zugänglich

Links: www.straden.gv.at


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Im 11. Jahrhundert befand sich am Berg zur Sicherung der fortschreitenden Kolonisierung eine Burg, nach der sich auch eine adelige Familie "de Merin" nannte. 1188 wird erstmals ein Pfarrer von Merin genannt. Im Jahr 1265 wird das Dorf Marktl erstmals urkundlich als zur Burg Merin gehörender Markt erwähnt.

Im 15. Jahrhundert begann sich dann an Stelle des Namens Merin der heute übliche Name Straden einzubürgern. 1460 brannte die alte Pfarrkirche ab. Vermutlich zwischen 1480 und 1513 wurde die neue Kirche errichtet. Im Jahr 1517 wurde die Sebastianibruderschaft gegründet und mit dieser dürfte auch die Errichtung der wenige Meter weiter südlich gelegenen Doppelkirche zusammenhängen, die bis ins 17. Jahrhundert als Karner Verwendung fand.

Zur gleichen Zeit wurde Straden mit der Errichtung einer bis zu zehn Meter hohen Wehrmauer zum Tabor ausgebaut, mit dessen Hilfe sich die Stradener 1605 gegen die Heiducken erfolgreich wehrten. Die hohe Futtermauer sowie Reste einer Wehrmauer umgeben noch heute den Kirchhof, zu dem die Pfarrkirche, die Filialkirche zum hl. Sebastian und der Pfarrhof zählen.

Weitere Informationen:


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