Burg Aufenstein


aufenstein_u_01.jpg

Standort:  N 47°06.945  E 11°28.015
6143 Matrei am Brenner, Außerweg

Parkplatz: N 47°06.970  E 11°27.995
an der Kreuzung vor der Kirche parken

Gehzeit: 0 Minuten


Besichtigung: nur von außen möglich

Links: www.matrei-brenner.tirol.gv.at / www.geschichte-tirol.com


aufenstein_u_00.jpg

Die Burg Aufenstein wurde im frühen Hochmittelalter errichtet. Die Herren von Aufenstein waren Ministeriale der Grafen von Tirol. Ein Heinrich von Aufenstein wird 1234 erwähnt. Im 13. Jahrhundert werden Aufensteiner häufig als Zeugen von Rechtsgeschäften genannt.

Konrad III von Aufenstein war 1292 an der Niederschlagung des Kärntner Adelsaufstandes gegen Graf Meinhard II von Tirol beteiligt. 1304 wurde er Landeshauptmann von Kärnten und übergab die Burg seinen Bruder Heinrich II. Nach Heinrichs Tod erbte er dessen tirolischen Besitz und wurde zum alleinigen Eigentümer von Aufenstein. Als nach dem Ableben Herzog Heinrichs 1335 Kärnten an die Habsburger fiel, spielte dabei Konrad III von Aufenstein eine wichtige Rolle.

Heinrichs Tochter, Margarethe Maultasch, war damit nicht einverstanden und beauftragte den Burggrafen von Tirol, Volkmar von Burgstall, die Feste Aufenstein einzunehmen. Dies gelang erst nach einer langen Belagerung. Dabei wurde die Burg schwer beschädigt. Die Tiroler Besitzungen der Aufensteiner wurden eingezogen und vorerst landesfürstlich verwaltet. 1342 wurden die Herren von Vilanders mit Aufenstein belehnt, aber bereits 1349 verpfändete es der Landesfürst an die Herren von Katzenstein. Die Burg geriet sehr rasch in Verfall, denn bereits vor der Mitte des 15. Jahrhunderts wurde das Steinmaterial der Burg zur Errichtung der Katharinenkirche verwendet, die an die Nordwand der nach wie vor gepflegten Burgkapelle angebaut wurde. Beide Gotteshäuser gehören heute zur Pfarre Matrei am Brenner.

Weitere Informationen: Burgen Austria


aufenstein_01.jpg aufenstein_02.jpg aufenstein_03.jpg aufenstein_04.jpg aufenstein_05.jpg