Schloss Rofenstein


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Standort:  N 47°14.345  E 10°44.550
6460 Imst, Stadtplatz 2

Parkplatz: N 47°14.335  E 10°44.540
am Hauptplatz parken

Gehzeit: 0 Minuten


Besichtigung: während der Amtsstunden möglich

Links: www.geschichte-tirol.com


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Seit dem Jahr 1266 befand sich das Hochgericht über das obere Inntal in Imst. Gerichtssitz war ein Turm, der 1296 erstmals urkundlich genannt wurde. Hier saßen damals die Herren von Imst. Der Turm war zwar immer landesfürstlich, wurde aber bei Bedarf verpfändet. Er zwischen 1297 und 1300 burgartig ausgebaut.

1377 wird er als „Turm auf dem Rofen“ bezeichnet. 1498 verpfändete König Maximilian I das Gericht an die Brüder Jakob und Simon Tänzl, Sie nahmen größere Ausbauarbeiten vor, mussten aber wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten den Pfandbesitz schließlich aufgeben. Es folgten 1555 die Gewerken Christoph Weitmoser und dann bis 1579 Georg Fieger zu Hirschberg. 1682 kamen Burg und Gericht an Hieronymus Bernhard Ferrari Graf d’Occhieppo.

Er ließ die inzwischen mehrmals erweiterte mittelalterliche Anlage in ein großes vierflügeliges Barockschloss umwandeln und gab diesem den Namen Rofenstein. Seit 1754 beherbergte das Gebäude außer dem Gericht auch die Kreisverwaltung Oberinntal. 1822 vernichtete ein Großbrand den Markt Imst, wobei auch das Schloss stark beschädigt wurde. Zwei Jahre später verzichteten die Grafen Ferrari auf ihr Gerichtslehen. Ihr Schloss wurde nun zu einem nüchternen Kreisamtsgebäude umgestaltet. Seit 1868 dient es als Sitz der Bezirkshauptmannschaft. 1997 fand eine umfangreiche Generalrenovierung statt. Das Gebäude befindet sich im Eigentum der Republik Österreich.

Weitere Informationen: Burgen Austria


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