Burgruine Walchenstein


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Standort:  N 46°49.785  E 12°50.835
9992 Iselsberg-Stronach

Parkplatz: N 46°50.005  E 12°51.030
bei der Müllinsel parken

Gehzeit: 15 Minuten
nach der Müllinsel beschrifteter Weg zur Ruine

Besichtigung: frei zugänglich

Links: www.iselsberg-stronach.at / www.geschichte-tirol.com


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Die aus dem 12. Jahrhundert stammende Burg war einst Sitz von dem aus Friaul stammenden Geschlecht der Herren von Walchenstein. Sie waren Ministerialen der Görzer Grafen. Die erste urkundliche Erwähnung fällt in das Jahr 1293.

Im späteren Mittelalter war Walchenstein für die Görzer von großer Bedeutung. Graf Albert der Erste verlieh die Burg seinem Friauler Dienstmann Wolfram de Ragogna. Nach mehrfachem Besitzwechsel, urkundlich erwähnt werden Conrad, Engelbert und Heinrich von Wallenstein, fiel sie 1339 durch Kauf an Heinrich von Lavant, einen görzischen Vasallen. In den Kriegen der Görzer gegen das Erzbistum Salzburg im 13. Jahrhundert und im Kampf gegen Kaiser Friedrich III im 15. Jahrhundert fiel der Burg die Aufgabe zu, den Weg über den Sattel zu sperren.

Nach dem Aussterben der Görzer Grafen im Jahr 1500 verlor Walchenstein an Bedeutung. Sie kam in bürgerlichen Besitz und begann zu verfallen. In den Jahren von 1997 bis 1999 wurden archäologische Untersuchungen durchgeführt, die Mauerreste konserviert und vom Moarhof und von den Wallensteinerhöfen aus für Besucher zugänglich gemacht. Heute ist die Ruine bereits wieder verwachsen, sowie der angelegte Zugang gesperrt.

Weitere Informationen:


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